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Alle für Frieden vereint 

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Mit bemalten Papptellern und Friedenssymbolen demonstrierten gut 1.300 Personen gegen Krieg und Zerstörung.
Mit bemalten Papptellern und Friedenssymbolen wird gegen Krieg und Zerstörung demonstriert. © Martin Friese

Dassel – „Ukraine Stay Strong! Stop Putin! Stop War! – Stark bleiben, Ukraine! Stoppt Putin! Stoppt den Krieg!“ Beim Sternmarsch zum Kirchhof an der Dasseler Laurentiuskirche haben 1.300 Menschen gemeinsam für Frieden gebetet und das Ende der Tod und Verderben bringenden Kämpfe in dem osteuropäischen Land eingefordert. Der friedliche Schulterschluss von Schüler- und Lehrerschaft wurde mit Liedern, zehn Geboten für den Frieden, Wortbeiträgen und Segensworten begleitet. 

Fast acht Monate, seit russische Streitkäfte ihren brutalen Angriffskrieg auf die Ukraine fortsetzen, sind alle Schülerinnen und Schüler der Kernstadt-Schulen mit Harz-Weser-Werkstätten-Mitarbeitenden und Kirchengemeinde auf die Straße gegangen, um abermals ein bewegendes Zeichen zu setzen für das sofortige Ende der Kriegshandlungen. Die Wegstrecken zum Kirchhof waren extra mit kleinen Sprühkreide-Zeichen in den ukrainischen Landesfarben blau und gelb ausgewiesen, mit Friedenstauben, Friedenssignets und Figuren, die einander die Hände reichen.

Erst trudelte die Gruppe der Harz-Weser-Werkstätten ein, nach und nach folgten die Schülerinnen und Schüler von Grundschule, Rainald-von-Dassel-Oberschule und Paul-Gerhard-Schule, begleitet und beschützt von Polizei und Feuerwehr. RvD-Schulleiterin Kerstin Voß eröffnete die Kundgebung, zu der die Grundschüler symbolische Friedenstauben mit extra einstudiertem Lied auf die Reise schickten. Die PGS-Bläserklasse spielte unter der Leitung von Anke Wurmstädt das Friedenslied „Kumbaya, my Lord“. Theotruppe und Schüler*innenvertretung der PGS betonten mit „zehn Geboten für den Frieden“, dass alle Menschen mit Toleranz, in Einheit, Gemeinschaft, mit Achtsamkeit, Weitblick und Hilfsbereitschaft, mit Vertrauen und Vergebung, Verständnis, Kommunikation und Kompromissen zu Frieden beitragen können. PGS-Schulpastor Robert Voss spendete seinen Segen. RvD-Schüler*innen trugen auf Initiative von Annika Dobroschke Segenswünsche und Fürbitten in verschiedenen Sprachen vor. Die HWW-Mitarbietenden zeigten mit selbstgemachtem Großbanner „Stop the War“, Pastorin Heike Sieberns sang den abschließenden Segen. cmf

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