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Volksweisen im Einklang

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Am 20. Juni erklingen im Kultur-Laden deutsche und russische Volksweisen: Das sechsköpfige Ensemble „Gorniza“ stammt aus Gelendjik, der russischen Partnerstadt von Hildesheim.
Am 20. Juni erklingen im Kultur-Laden deutsche und russische Volksweisen: Das sechsköpfige Ensemble „Gorniza“ stammt aus Gelendjik, der russischen Partnerstadt von Hildesheim.

BOCKENEM  Am Sonnabend, 20. Juni, erklingen im Kultur-Laden Bockenem deutsche und russische Volksweisen. Dabei trifft das russische Folklore-Ensemble „Gorniza“ auf den Chor „Die Bockenemer Lied-Sänger.“ Beide Gruppen haben ein abwechslungsreiches Programm mit mitreissender russischer Folklore und traditionellen deutschen Volksliedern vorbereitet, die sie teilweise auch miteinander musizieren werden. Und für einige Sololieder vereinen sich Heidrun Heinke und Olga Fomin zu einem deutsch-russischen Gesangsduo. Das sechsköpfige Ensemble „Gorniza“ stammt aus Gelendjik, der russischen Partnerstadt von Hildesheim. Für die Verbindung zu der wunderschön gelegenen Schwarzmeerstadt hat die Musik eine wichtige Kultur-Brücke geschaffen und das Ensemble war schon mehrfach im Raum Hildesheim zu Besuch. Man darf auch diesmal gespannt sein auf ihr Programm aus traditioneller russischer Folklore, neue Arrangements und einer Jahreszeitenzeremonie. Die leitenden Musiker von „Gorniza“ sind professionelle, internationale Musiker, die bereits mehrere Preise gewonnen haben. „Wir freuen uns sehr auf unsere deutschen Freunde und das Publikum in Deutschland. Wir haben hier immer viel Wertschätzung erfahren“, erzählt der Chef des Ensembles Alexander Fomin. Die Besetzung der Gruppe reicht von Gesang über traditionelle Schlaginstrumente und russische Ziehharmonika bis hin zur Flöte. Der kleine Chor „Die Bockenemer Lied-Sänger“ hat sich extra für diese deutsch-russische Serenade zusammengeschlossen.

Unter der Leitung von Heidrun Heinke entdeckten die elf Sänger in jeder Probe den Wohlklang der deutschen Volkslieder neu. Vielen sind sie noch aus der Kindheit oder Schulzeit bekannt und gehen wieder schnell ins Ohr. „Das Volkslied erlebt ja gerade eine Renaissance und wird wieder gern gesungen und gehört. Auf neue Weise bekommen Menschen dadurch Mut, diese Melodien auch einmal im Chor zu singen“, meint dazu Heidrun Heinke.

Das Konzert beginnt um 20 Uhr. Der Eintritt ist diesmal frei. Es wird aber um eine Spende für die russischen Gäste gebeten. Das Kulturladen-Team hält für die Pause Getränke und einen kleinen Imbiss bereit. Der Garten des Kulturladens wird sommerlich romantisch beleuchtet sein.

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