Besinnliche Stunden bei der „Musik bei Kerzenschein“ / Spende für Obdachlose

Mitwirkende ernten lang anhaltenden Applaus

Die Mitwirkenden der „Musik bei Kerzenschein“ werden für ihre Vorträge mit kräftigem Beifall belohnt. Foto: Vollmer

BOCKENEM Am Ende der „Musik bei Kerzenschein“ haben sich die zahlreichen Mitwirkenden über minutenlangen Applaus gefreut. Die Idee, nach der hektischen Weihnachtszeit zu einer besinnlichen musikalischen Stunde einzuladen, hatten vor 13 Jahren die beiden Ehepaare Josef und Helga Raser sowie Stefan und Marion Imholz. Die vier Bockenemer bilden seitdem den festen Kern der Reihe, die mittlerweile eine große Fangemeinde hat.

Ganz im ökumenischen Sinne treffen sich die Musiker im Wechsel in der evangelischen St.-Pankratius-Kirche und der katholischen Clemenskirche. In der Regel beteiligen sich neben den beiden Ehepaaren auch verschiedene Gäste an dem Programm.

Ausführende waren in diesem Jahr Lisa Gräbig, Heinz Uthoff, Daniela Fust, Marga Mävers, Carola Reitzig, Inge Neumann, Hans-Henning Schlie, Marion und Stefan Imholz, Helga und Josef Raser sowie die beiden Hildesheimer Anke und Ronald Schrötke, die mit der Trompete begeisterten. Verschiedene Texte wurden von Sylvia Bolm und Ulrich Gräbig vorgetragen.

Zum Auftakt hörten die Musikfreunde in der Pankratiuskirche die Ouvertüre und Gigue aus der Suite D-Dur für Trompete und Orgel von Händel. Gemeinde und Chor stimmten anschließend „Herbei, o ihr Gläubigen“ an. Ein Höhepunkt waren sicher auch die verschiedenen Solo-Beiträge, darunter das „Ave Maria“. Zum Abschluss der Musik stimmte der Chor „Es ist ein Ros entsprungen“ an. Nach der Chor- und Instrumentalmusik trafen sich Musiker und Gäste zu einem gemütlichen Beisammensein bei Tee und Gebäck im benachbarten Gemeindehaus.

„Wir möchten an dieser Stelle auch an die Menschen denken, die besonders im Winter auf Hilfe angewiesen sind“, erklärte Marion Imholz. Ihr Blick galt vor allem den Obdachlosen in der Landeshauptstadt. Um den Menschen zu helfen, stellen die Initiatoren in diesem Jahr die Spenden der Besucher der Obdachlosenhilfe des Diakonischen Werks Hannover zur Verfügung. mi

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