Arbeitskreis Buchholzmarkt will Bockenems Mittelpunkt mit verschiedenen Aktionen beleben

Ideen und konkrete Planungen liegen bereits vor

Der Arbeitskreis Buchholzmarkt hat es sich zur Aufgabe gemacht, den Mittelpunkt von Bockenem zu beleben. In der Sitzmulde könnten zum Beispiel ein Sommerkino oder Konzerte stattfinden. Foto: Vollmer

BOCKENEM Die Liste, wie die Mitglieder des Arbeitskreises Buchholzmarkt den Mittelpunkt der Stadt Bockenem beleben möchten, hat mit gut einem Dutzend Punkten bereits einen beachtlichen Umfang angenommen. Seit dem vergangenen Treffen sind bereits konkrete Planungen für ein erstes Bürgerfrühstück unter freiem Himmel angelaufen. Als Termin haben sich die Initiatoren Sonntag, 3. Mai, ausgeguckt. Die Veranstaltung soll künftig regelmäßig im Kalender stehen. Den Teilnehmern werden nach den ersten Überlegungen Tische und Stühle zur Verfügung gestellt. Die Speisen bringt jeder selbst mit. Natürlich ist es erlaubt, die eine oder andere Leckerei vom Nachbarn zu probieren.

Ein weiterer Vorschlag kam vom früheren Stadtheimatpfleger Manfred Klaube. Er könnte sich gut vorstellen, dass an zentraler Stelle eine oder mehrere Stelen aufgestellt werden. „Dort könnten Besucher auch Hinweise zu Wanderwegen finden“, erklärte Klaube. Die Kosten betragen pro Stück bis zu 2 000 Euro. Unter Umständen beteiligt sich der Ortsrat an den Kosten. Darüber wollen die Kommunalpolitiker noch einmal sprechen. Ebenso geht es Manfred Klaube um eine historische Elle, die als besonderes historisches Zeichen am Rathaus ihren Platz finden könnte.

Der Kulturladen plant gemeinsam mit dem Gewerbeverein, auf dem Buchholzmarkt am 18. Juli ein Abba-Revival-Konzert auf die Beine zu stellen. Ohnehin wollen beide Gruppen ihre Zusammenarbeit intensivieren. Ebenso könnten sich die Mitglieder des Arbeitskreises gut vorstellen, einen begehbaren Bücherschrank am Pferdemarkt aufzustellen. Ein besonderer Blickfang könnte sicherlich eine englische Telefonzelle sein. Verschiedene Lesungen im Kulturladen seien ebenso angedacht. Viele Bockenemer möchten gerne wieder ein Eis auf dem Markt essen. Doch das frühere Eiscafé steht seit mehreren Jahren leer. „Schön wäre es, wieder einen Betreiber zu finden, der unter Umständen ja dort das beliebte Eis aus Hary anbietet“, hieß es in der Sitzung. Doch aus dem Nachbarort gibt es scheinbar nur die Bereitschaft, einen Betreiber zu beliefern. Eine direkte Bewirtschaftung ist nicht geplant. Ob vor den Häusern Bänke aufgestellt werden dürfen, wird derzeit geklärt. Eine weitere Option wäre, Rosen an diversen Stellen nachzupflanzen. Auf der Liste stehen auch eine gemeinsame Balkonpflanzaktion oder ein Sommerkino in der Sitzmulde. Auch da müssen die Voraussetzungen noch näher betrachtet werden. „Vielleicht lassen sich auch die Markthändler bündeln. Warum zieht der Hähnchengrill nicht auf den Buchholzmarkt um“, lautete eine Frage. Mittlerweile arbeiten etwa 20 Personen in dem Arbeitskreis mit.

Voraussichtlich im Februar beginnen im Allerschen Haus am Markt Dreharbeiten für einen Film mit dem Titel „Hexenmilch“. Das Filmteam hätte sich begeistert über dieses Haus als Kulisse geäußert, berichtete dazu Marlene Fahnemannn. „Hexenmilch“ ist ein Kurzfilmprojekt eines studentischen Teams der Universität Hildesheim.

Das nächste Arbeitskreistreffen findet am 7. März um 15 Uhr im Gemeindehaus am Papenberg statt. mi

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