Feuerwehr Nette ehrt bei Hauptversammlung Mitglieder für langjährige Treue

14 Hilfeleistungen und zwei Fehlalarme

Die Feuerwehr Nette ehrt eine Reihe treuer Mitglieder (links): Otto Giesecke, Ralf Sander, Hermann Ebeling, Karl-Heinz Emmermann, Dirk Wallach, Friedhelm Gaus. Foto: Vollmer

NETTE Die Freiwillige Feuerwehr Nette musste sich im vergangenen Jahr hauptsächlich mit dem Abstreuen von Ölspuren in den Serpentinen am Weinberg oder auf der Landstraße nach Henneckenrode beschäftigen. Ebenso wurden die Feuerwehrleute zu mehreren Unfällen gerufen, bei denen auch Menschen zu Schaden kamen. Die Bilanz für 2014 weist insgesamt 14 Hilfeleistungen aus, die 20 Einsatzstunden in Anspruch nahmen. Dazu kamen zwei Fehlalarme. Derzeit liegt der Personalbestand bei 27 Aktiven, 25 Alterskameraden und 27 fördernden Mitgliedern. Dazu kommen drei Jugendliche. Zu den geselligen Aktivitäten zählten das Wintervergnügen, das Abbrennen des Osterfeuers oder eine Braunkohlwanderung. Bei den Stadtwettbewerben in Bockenem erreichten die Netter Aktiven den achten Platz.

Auf der Tagesordnung der Hauptversammlung standen auch verschiedene Ehrungen. Auf eine 60-jährige Mitgliedschaft blicken in diesem Jahr Gerhard Jörn und Otto Giesecke zurück. Gerhard Bolm, Karl-Heinz Emmermann und Hermann Ebeling halten der Feuerwehr seit 50 Jahren die Treue. Der stellvertretende Stadtbrandmeister Ralf Sander zeichnete Dirk Wallach für seine 40-jährige Zugehörigkeit aus. Für die Stadt Bockenem nahm Bürgermeister Martin Bartölke die Ehrungen mit Präsent und Urkunde vor. Björn Jansen freute sich über eine Beförderung zum Oberfeuerwehrmann. Carsten Rempel und Max Sander sind nun Feuerwehrmänner. Im kommenden Jahr wird in Nette ein neuer Ortsbrandmeister gewählt. Friedhelm Gaus gibt nach 24 Jahren die Tätigkeit ab. Derzeit ist er der dienstälteste Ortsbrandmeister im Stadtgebiet. Ralf Sander sprach von deutlich gestiegenen Einsatzzahlen für die Wehren im Stadtgebiet. Größere Brände zählten nicht dazu, vielmehr aber schwere Unfälle. Bürgermeister Bartölke berichtete, dass das Budget für die Feuerwehren um 20 000 Euro aufgestockt wurde. „Einsätze von morgen sind nicht mit dem Gerät von gestern möglich“, so der Verwaltungschef. mi

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