Mehr als 400 Gartenzwerge tummeln sich im Garten von Friedhelm Gabel

Zwergenaufmarsch in Detfurth

Zahlreiche Kinder haben „Zwergenvater“ Friedhelm Gabel dabei geholfen, die über 400 Figuren im Garten zu verteilen. Foto: Vollmer

DETFURTH  Alle Zwerge sind wieder da… Da gesellte sich der klassische Gartenzwerg mit roter Zipfelmütze neben dem Kumpel mit Laterne. Auch die Freunde mit Spitzhacke oder Schaufel haben den Winterschlaf beendet. Ebenso fanden die ganz kleinen Freunde im Garten von Friedhelm Gabel wieder einen netten Platz.

Seit letztem Wochenende bevölkert wieder eine Armee von exakt 474 Zwergen die Beete rund um das schmucke Wohnhaus. Beim traditionellen „Detfurther Zwergenauftrieb“ halfen ihm zahlreiche Kinder dabei, die lustigen Gesellen an die frische Luft zu befördern. An Gästen mangelte es nicht, zumal das Musikcorps Breinum bei bestem Wetter zur Unterhaltung aufspielte. Die kleinen Leute bekamen als Aufgabe mit auf den Weg, die Zahl der Zwerge zu schätzen. Leckere Speisen vom Grill und kühle Getränke luden bei strahlendem Sonnenschein zum Verweilen ein. „Schön, dass die Zwerge jetzt wieder da sind“, sagen die Nachbarn, die sich wie viele Spaziergänger immer wieder über die Pracht im Garten erfreuen. Die Sammelleidenschaft von Friedhelm Gabel begann nach der Grenzöffnung zu Polen. Auf den Märkten an der Grenze wurden die ersten großen Zwerge gesichtet, die dann einen neuen Platz in Detfurth gefunden haben. Bei Geburtstagen oder unschlagbaren Angeboten kamen weitere hinzu. Seitdem wuchs die Zahl stetig an. Darunter sind sowohl Winzlinge, die beinahe im Gras verschwinden, als auch Prachtexemplare mit einer Größe von 60 Zentimetern. Rechtzeitig vor der kalten Jahreszeit verschwinden die putzigen Gesellen wieder im Keller. Doch bis dahin werden sie wieder kleine und große Leute zum Staunen bringen. mi

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