20-Jähriger gerät auf die Gegenfahrbahn / Frontalzusammenstoß zwischen Detfurth und Wesseln

Zwei Männer werden bei Unfall schwer verletzt

Weil ein 20 Jahre alter Mann einen Moment am Steuer abgelenkt war, prallen zwei Autos zwischen Wesseln und Detfurth frontal zusammen. Die Landesstraße ist für drei Stunden voll gesperrt. Beide Fahrer erleiden schwere Verletzungen, die stationär behandelt werden müssen. Foto: Vollmer

WESSELN / DETFURTH J Bei einem Frontalzusammenstoß auf der Landesstraße 490 zwischen Wesseln und Detfurth sind am Sonnabendmorgen zwei Männer schwer verletzt worden. Nach den bisherigen Ermittlungen der Polizei ist der Unfall auf eine Unachtsamkeit eines 20 Jahre alten Mannes aus Bad Salzdetfurth zurückzuführen, der während der Fahrt sein Radio bedienen wollte. Dabei bemerkte er scheinbar nicht, dass sein Kombi immer mehr nach links auf die Gegenfahrbahn geriet. In dem Moment kam ihm ein 52-Jähriger entgegen, der seinen Golf Kombi in Richtung Wesseln steuerte. Beide Fahrzeuge prallten frontal zusammen.

Kurz vor 8 Uhr ging der Notruf in der Leitstelle ein, die darauf die Feuerwehren Wesseln/Detfurth, Bad Salzdetfurth und die Feuerwehrtechnische Zentrale in Marsch setzte. Minuten späten trafen auch zwei Rettungswagen und ein Notarzt an der Unfallstelle ein. „Wir mussten den älteren Mann aus seinem völlig zerstörten Auto befreien. Sein Bein war eingeklemmt“, erklärte Bad Salzdetfurths Stadtbrandmeister Matthias Bellgardt.

Nach kurzer Zeit gelang es den 20 Rettern, den aus Wehrstedt stammenden Mann mit schwerem Gerät aus seiner Lage zu befreien. Dazu musste die Tür herausgeschnitten werden. Beide Insassen wurden nach der Erstversorgung stationär im Krankenhaus aufgenommen.

Weil Betriebsstoffe ausgelaufen waren, verteilten die Feuerwehrleute Ölbindemittel auf der Fahrbahn. Die Polizei Bad Salzdetfurth beziffert den Sachschaden auf etwa 11 500 Euro. Die Landesstraße war für die Unfallaufnahme bis 11 Uhr voll gesperrt. Der Verkehr wurde umgeleitet. Es kam zu keinen Behinderungen. Einige Zeit nahmen auch die Aufräum- und Reinigungsarbeiten der Fahrbahn ein, da Teile der völlig zerstörten Autos in einem Radius von 50 Metern verstreut lagen. mi

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