Neu gestalteter Dorfplatz in Hockeln eingeweiht / Defibrillator vorgestellt

Triste Fläche ist Geschichte

Zahlreiche Gäste nehmen an der Einweihung des neu gestalteten Dorfplatzes in Hockeln teil. Dabei wird auch ein Defibrillator vorgestellt, der künftig im Ort frei zugänglich ist. Foto: Vollmer

HOCKELN Viele Menschen haben an der Neugestaltung des Dorfplatzes in Hockeln mitgewirkt. „Allen Beteiligten gilt ein besonderer Dank“, erklärte Ortsvorsteher Thomas Hilgendorf bei der Einweihungsfeier. Das Projekt sei ein positives Beispiel für eine gutes Miteinander und eine engagierte Zusammenarbeit. Die verschiedensten Berufsgruppen waren an der Aktion beteiligt. So stellten die Landwirte zum Beispiel Schlepper zur Verfügung. Die Finanzierung wurde aus Ortschaftsmitteln und den Erlösen aus den regelmäßigen Dorfflohmärkten gestemmt. „Die Ortschaft allein hätte gar nicht die erforderlichen Mittel“, betonte der Ortsvorsteher. Ein Dank galt auch der Stadtverwaltung, die an den Planungen beteiligt war.

Sieben Wochenenden

An sieben Wochenenden waren vier bis acht Helfer dabei, um den Dorfplatz herzurichten. Nichts erinnert mehr an die triste Grünfläche, die zuvor das Bild im Mittelpunkt des Dorfes bestimmte. Zunächst wurde die frühere Rasenfläche mit einem ansprechenden Pflaster versehen. Anschließend kümmerten sich die Hockelner um die Gestaltung des Areals. In einer letzten Aktion wurden Rosen und Storchschnäbel gepflanzt. Ebenso haben die Einwohner an dem zentralen Ort wieder eine Linde in die Erde gesetzt. Bei der Einweihungsfeier bekam der neue Dorfplatz durchweg gute Noten von den Gästen.

Die Veranstaltung war auch eine gute Gelegenheit, einen ebenfalls aus dem Erlös der Dorfflohmärkte angeschafften Defibrillator der Öffentlichkeit vorzustellen. Das lebensrettende Gerät wird in der Dorfmitte hinter einer Glasscheibe installiert. Sollte jemand einen Herzstillstand erleiden, kann das Glas eingeschlagen und das Gerät entnommen werden. Mit dem Defibrillator sind die Ersthelfer künftig in der Lage, bis zum Eintreffen des Rettungsdienstes lebensrettende Sofortmaßnahmen einzuleiten.

Damit steigen die Chancen, dass der Patient den Kreislaufstillstand überlegt. „Jede Sekunde zählt“, hieß es bei der Vorstellung. Bedienungsfehler sind ausgeschlossen. Das System prüft selbstständig, ob ein Stromstoß notwendig ist. Mit der Feuerwehr sollen die Einzelheiten noch einmal bei einem gesonderten Termin erläutert werden. mi

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare