Aktion von Musikzug Bodenburg und Bläser-Corps Breinum wird Erfolg

Gemeinsamer Musikworkshop

Der erste gemeinsame Musikworkshop für den Nachwuchs aus Bodenburg und Breinum war ein voller Erfolg. Am Ende des Tages wurden die neuen Stücke vorgestellt. Foto: Vollmer

Breinum  Der Musikzug Bodenburg und das Musik-Corps Breinum gehen in der Jugendarbeit neue Wege. In einem ersten gemeinsamen Musikworkshop für die jungen Musiker sollte das Zusammenspiel des Nachwuchses untereinander gefördert werden.

Ein anderer wichtiger Aspekt war den Verantwortlichen das Gemeinschaftserlebnis. Als dritter Punkt sollte natürlich der Spaß bei der Erarbeitung leistungsgerechter Musikstücke nicht zu kurz kommen. „Keiner der 20 Teilnehmer kannte die Musikstücke im Vorfeld“, berichteten die beiden Dirigenten Danielle Andreas (Bodenburg) und Maik Eisner (Breinum). Beide hatten vor einiger Zeit die Idee entwickelt, solch einen Jugendprobetag auf die Beine zu stellen. Es bot sich nicht zuletzt durch die Nähe der Ortschaften an, einmal etwas in der Jugendausbildung gemeinsam zu machen.

„Es lassen sich viele Dinge machen, die sonst nicht möglich wären. Die Arbeit ist viel effektiver“, erklärte Maik Eisner. Beide Seiten könnten sich hervorragend ergänzen. „Es ist eine sehr homogene Gruppe gewesen“, ergänzt Danielle Andreas. Als weiterer positiver Aspekt kam hinzu, dass sich viele Kinder aus den beiden Orten bereits aus der Schule kennen.

Der Tag begann mit der Aufteilung der Kinder und Jugendlichen nach Instrumenten. Bei der Auswahl der Titel spielte natürlich das Alter eine große Rolle. So nahmen sich die jüngeren Musiker zum Beispiel das Stück „Aschenbrödel“ vor. Mit von der Partie war auch der achtjährige Lukas Futterer, der seit einem Jahr in Bodenburg die Posaune spielt. Wie alle anderen Akteure meisterte der jüngste Teilnehmer die Aufgabe ohne Probleme. Zwei Kinder hatten bisher noch keine Erfahrung in einem Orchester. Für sie war das Spiel in der Gruppe natürlich eine besondere Herausforderung. Einige sind über sich hinaus gewachsen. Ein wenig anspruchsvoller waren da schon Titel wie „Rocky“ oder „Der Fluch der Karibik“.

Auch bei den Eltern, die sich zum Abschluss des Tages über die einstudierten Stücke erfreuten, fand der Workshop eine gute Resonanz. „Vielleicht hilft der Tag ja auch dabei, neue Musiker für das Orchester zu gewinnen“, hoffen die beiden Dirigenten. Eine Wiederholung des Workshops ist jedenfalls geplant. Zur Abwechslung treffen sich die Jugendlichen dann in Bodenburg. Beide Musikzüge bieten über den Workshop hinaus im Rahmen der musikalischen Früherziehung für Kinder ab sechs Jahren eine Ausbildung an. Je nach Alter besteht die Möglichkeit, entweder Blockflöte oder Perkussionsinstrumente zu lernen oder gleich mit einem Blasinstrument zu beginnen.

Für Rückfragen stehen die Dirigenten Maik Eisner, Telefon 0151/14949959 sowie Danielle Andreas, Telefon 0160/4444720, zur Verfügung. mi

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