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Gemeinsam die Weichen für die Zukunft stellen

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Birgit Ziemann betreut zusammen mit Kevin Bütefisch, Dominic Borchert und Lukas Kaesler das Projekt „Konsequent in die Zukunft“ (v.l.). Foto: Martensen
Birgit Ziemann betreut zusammen mit Kevin Bütefisch, Dominic Borchert und Lukas Kaesler das Projekt „Konsequent in die Zukunft“ (v.l.). Foto: Martensen

BAD SALZDETFURTH „Bad Salzdetfurth denkt an die Zukunft. Wir stellen die Weichen, damit unsere Stadt dauerhaft attraktiv und lebenswert bleibt. Machen Sie mit. Informieren Sie sich, sagen Sie uns Ihre Gedanken. Unsere Bitte: Zeigen Sie ehrliches Engagement, seien Sie fair und konstruktiv. Wir freuen uns auf Sie.“ Mit diesen Worten begrüßt die Kurstadt ihre Bürger auf ihrem Onlineportal zum Projekt „Konsequent in die Zukunft“ und gibt ihnen die Möglichkeit, am neuen Leitbild der Stadt mitzuarbeiten.

„Wofür steht Bad Salzdetfurth und wo wollen wir hin?“ beschreibt Bürgermeister Henning Hesse zusammenfassend den Weg, den Verwaltung, Politik und Bürger gemeinsam angehen werden. Das Portal (www.zukunft.bad-salzdetfurth.de) bietet Infos zu Hintergründen, Zielen und Zeitrahmen des Projekts. Dazu gibt es einen Rückblick und Hinweise, was als nächstes ansteht. Ein Fragebogen kann online ausgefüllt und auch ausgedruckt werden. Wer nicht über Internet verfügt, kann sich den Fragebogen im Rathaus oder in der Tourist-Info abholen und dort auch wieder abgeben.

Das auf einen Zeitraum von sieben Monaten angelegte Projekt wird von einem Team betreut, dem von der Verwaltungsspitze Bürgermeister Hesse, sein Stellvertreter Thomas Kasten und Bauamtsleiter Hans-Joachim Kamrowski angehören. Dazu kommen Birgit Ziemann, die im Rathaus für die Öffentlichkeitsarbeit zuständig ist und drei junge Mitarbeiter der Verwaltung. Kevin Bütefisch (26), Lukas Kaesler (23) und Dominic Borchert (29) sind mit der administrativen Durchführung der einzelnen Schritte betraut und halten Kontakt zu der Frankfurter Beratungsfirma und ihrem Geschäftsführer Norbert Hoffmann, der das Projekt bei der Auftaktveranstaltung im September vor 200 Zuhörern vorgestellt hatte (die RuBS berichtete). Sie warten bereits gespannt auf die ersten eingegangenen Reaktionen sowie die Auswertung der Interviews, die in der Stadt geführt worden sind. Zu elf Fragen und Themenbereichen, in denen es unter anderem um das Image und die Identifikation mit der Kurstadt geht, können teils offene Antworten oder auch eigene Einschätzungen zu vorgegebenen Antwortmöglichkeiten gegeben werden. 18 Aussagen über Bad Salzdetfurth können von den Interviewten mit Noten zwischen „trifft vollkommen zu“ bis zu „trifft gar nicht zu“ bewertet werden. Und auch speziell zur Altstadt gibt es zu zwölf Kriterien die Möglichkeit einer Einschätzung.

Nach drei Tagen waren bereits 48 ausgefüllte Fragebögen eingegangen. Ende Oktober wurden die Straßenbefragungen abgeschlossen, bei denen rund 140 Teilnehmer zu einer Teilnahme an dem Projekt aktiviert werden konnten. „Zusammen mit den Fragebögen, die in der Tourist-Info und im Rathaus abgegeben wurden und den Online-Befragungen liegen wir bereits jetzt bei über 250 Teilnehmern an dieser Befragung. Damit ist sie quantitativ sehr erfolgreich. Und auch qualitativ freuen wir uns über ein gutes Ergebnis, da viele engagierte Antworten eingegangen sind“, freut sich Birgit Ziemann über die hervorragende Resonanz.

Die Online-Befragung läuft noch bis zum 8. November. Bis zu diesem Zeitpunkt können auch über die Tourist-Info Fragebögen abgeholt und abgegeben werden. Wie geht es danach weiter ? Der nächste Schritt im Prozessverlauf wird die Diskussion mit den Personen sein, die ihre Mitarbeit angeboten haben. Weiterhin werden Personen in diese Diskussionen einbezogen, die in besonderer Weise durch ihren Aufgabenbereich oder durch ihre Funktion an der Entwicklung der Stadt Bad Salzdetfurth beteiligt sind. Diese Gespräche werden Ende November stattfinden. Auf dem Online-Portal werden darüber hinaus weitere kleinere Befragungen durchgeführt. Ab Mitte November wird zudem im Portal ein neuer Bereich freigeschaltet, in dem themengesteuert Meinungen und Ideen abgegeben werden können. Und es besteht die Möglichkeit, sich über das Modul „Kontakt“ per Mail direkt an die Verantwortlichen zu wenden.

Nach der Bestandsaufnahme und der Analyse, die bis Ende des Jahres erfolgen wird, sollen zu Beginn des kommenden Jahres Handlungsfelder erarbeitet und anschließend ein Maßnahmenplan erstellt werden.

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