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Gemeinde weiht ihr Gotteshaus wieder ein

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Wiedereinweihung der St.-Georgs-Kirche in Bad Salzdetfurth: Sabine Gieske, Christiane Bornemann, Klaus-Daniel Serke, Katharina Henking, Monika Ossenkopp, Dr. Elke Brüsch und Hermann Reinhold freuen sich über den Abschluss der Sanierungsmaßnahme. Foto: Vollmer
Wiedereinweihung der St.-Georgs-Kirche in Bad Salzdetfurth: Sabine Gieske, Christiane Bornemann, Klaus-Daniel Serke, Katharina Henking, Monika Ossenkopp, Dr. Elke Brüsch und Hermann Reinhold freuen sich über den Abschluss der Sanierungsmaßnahme. Foto: Vollmer

BAD SALZDETFURTH Die Wiedereinweihung der St.-Georgs-Kirche in Bad Salzdetfurth war ein großes Fest für die gesamte Gemeinde. Viele Bad Salzdetfurther konnten es kaum erwarten, in welchem Bild sich die Kirche nach der etwa zweijährigen Sanierungszeit zeigt. Daher blieb erwartungsgemäß auch kein Platz in den Reihen unbesetzt.

Verbundenheit

„Die Verbundenheit der Gemeinde mit ihrem Gotteshaus ist sehr groß. Vielen hat sie in der vergangenen Zeit gefehlt“, erklärten Pastor Klaus-Daniel Serke und Diakonin Ilona Wewers. Doch so viele neue Dinge gab es auf den ersten Blick gar nicht zu entdecken. Kein Wunder, denn die meisten Dinge spielen sich im Verborgenen ab. Es wurde zum Beispiel eine neue Heizungsanlage installiert. Die Wärme steigt nun aus flachen Heizkörpern, die unter den Bankreihen installiert sind, nach oben. Genau dort lag das größte Problem, das es im Zuge der Sanierungszeit zu lösen galt. Die Statik sorgte zunächst für Kopfzerbrechen bei den Planern. Das Gewölbe ging langsam auseinander. Ein Stahlkorsett und Zuganker brachten die rettende Lösung. Mehr als 600 000 Euro hat die Sanierung der Kirche gekostet. Die eine oder andere böse Überraschung beim Sanieren habe letztlich zu Verzögerungen geführt. Da mussten dann auch schon mal die Pläne geändert werden. Beim Einweihungsgottesdienst musizierten der Kirchen- und Posaunenchor. Superintendentin Katharina Henking gestaltete die Predigt. Sie freute sich über den gelungenen Abschluss der Sanierungsmaßnahme. Anschließend informierte die zuständige Architektin Sabine Gieske über die Details. Zur Feier des Tages standen im Gemeindehaus viele Leckereien bereit. Für die Kinder gab es süßen Fruchtsaft, der aus gutem Grund „Drachenblut“ hieß. Schließlich hat der Drache viel mit der St.-Georgs-Kirche zu tun. Die Überlieferungen besagen, dass der Heilige Georg einen Drachen getötet haben soll. Der geplante Flashmob mit ganz vielen Gästen in Ritter-, Drachen- oder Prinzessinnenkostüm fiel allerdings dem schlechten Wetter zum Opfer. Den Spaß und die Freude über die sanierte Kirche blieb aber trotz des starken Regens ungetrübt. mi

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