Schüler der Grundschule markieren den sicheren Fußweg

„Gelbe Füße“ für neuen Schulweg

Der achtjährige Moriz darf als erster die gelbe Farbe in die Schablone sprühen. Foto: Martensen

BAD SALZDETFURTH  Es gehören viele Vorbereitungen dazu, wenn eine ganze Schule umzieht, wie es jetzt in Bad Salzdetfurth ansteht. Vom kommenden Schuljahr an wird die gesamte Schulgemeinschaft der Grundschule Bad Salzdetfurth vom bisherigen Domizil am Papenberg an den Sothenberg umziehen und dort unter einem Dach mit der Förderschule weiter arbeiten. Für die Schüler ergibt sich ein neuer Schulweg, an den es sich zu gewöhnen gilt.

Um die Sicherheit zu gewährleisten, haben jetzt elf Schülerinnen und Schüler der Klasse 3b mit ihrer Klassenlehrerin Julia Sebastian und mit Claudia Stender von der Bad Salzdetfurther Polizei in der Straße „Am Mühlenbusch“ und vor der Schule an markanten Stellen „gelbe Füße“ für einen sicheren Schulweg auf den Fußweg gesprüht. Ein neuer Schulwegplan wird zurzeit auch vorbereitet. Dabei wird das Umfeld der Schule kartographisch dargestellt, und die sicheren Querungsstellen aber auch Gefahrenstellen auf dem Weg von der Wohnung zur Schule werden eingearbeitet und kommen in der Verkehrserziehung zum Einsatz.

Claudia Stender, die bei der Bad Salzdetfurther Polizei für die Verkehrsprävention zuständig ist, gibt zu bedenken, dass die Kennzeichnungen die besondere Vorsicht beim Überqueren der Straße nicht ersetzen dürfen. Außerdem sollte beim Üben des Schulweges und der Festlegung der sichersten Route beachtet werden, dass gerade die jüngsten Verkehrsteilnehmer leicht abzulenken sind. An der Abzweigung der Straßen „Wermeierfeld“ und „Am Mühlenbusch“ begrüßte sie die elf Mädchen und Jungen der 3b, die vom Klassenrat ausgewählt worden waren. Sie alle haben schon im Kindergarten bei ihr den Fußgängerführerschein erworben und kennen sich gut im Straßenverkehr aus. „Jetzt geht es darum“, so Claudia Stender, „die „gelben Füße“ vom Papenberg mitzunehmen für den neuen Schulweg. Sie sind für die neuen Erstklässler besonders wichtig. Man muss die Straße zwar nicht an den vorgeschlagenen Stellen überqueren, aber wir als Polizei empfehlen den Eltern dringend, mit ihren Kindern den Schulweg entsprechend zu üben und die „gelben Füße“ dabei zu nutzen.“ Der achtjährige Moriz darf als erster an der Mittelinsel zwischen den beiden Straßen die gelbe Farbe auf die Schablone sprühen. Anschließend dürfen es auch seine Mitschüler probieren. Die Markierungen sollen dazu beitragen, dass auch der neue Schulweg, der die Kinder aus der Altstadt auf ihrem künftigen Weg zum Sothenberg zunächst auf der linken Seite bergauf führt, dazu führt, dass Claudia Stender auch im kommenden Jahr sagen kann: „Es hat keine Schulwegunfälle im Stadtgebiet gegeben.“ rm

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