Neues Löschfahrzeug für Feuerwehr Wehrstedt

180000 Euro investiert

Die Wehrstedter Ortswehr hat für 180000 Euro ein neues Löschfahrzeug erhalten. Darüber freuen sich Björn Gryschka, Christian Bolm, Matthias Bellgardt und die stellvertretende Landrätin Sabine Hermes.

Wehrstedt – Das neue Löschfahrzeug der Feuerwehr Wehrstedt hat 1000 Liter Wasser an Bord. Damit können die Retter an der Einsatzstelle sofort den ersten Löschangriff starten. 

Zur modernen Ausrüstung gehören ebenfalls eine Tragkraftspritze, ein Notstromaggregat, zwei Tauchpumpen, eine Kettensäge mit Zubehör sowie Atemschutzgeräte im Mannschaftsraum. Doch bis zur Auslieferung mussten die Wehrstedter Brandschützer sich einige Zeit gedulden. Wartezeiten von einem Jahr und länger sind die Regel. Umso größer war nun die Freude, das mittlere Löschfahrzeug mit einem Gesamtgewicht von 8,5 Tonnen offiziell in den Dienst zu nehmen. Ortsbrandmeister Christian Bolm bedankte sich für die Investition von rund 180000 Euro. Das Fahrzeug mit einer Leistung von 220 PS wurde über eine dreiteilige Finanzierung durch den Landkreis Hildesheim, der Stadt Bad Salzdetfurth und der zuständigen Versicherung finanziert. Bürgermeister Björn Gryschka dankte den Rettern für ihren unermüdlichen Einsatz. Die Schlagkraft der Wehr würde damit gestärkt und die Sicherheit der Bürger verbessert. Wichtig sei es, dass alle Feuerwehrleute stets von den Einsätzen gesund in den Standort zurückkehren. Stadtbrandmeister Matthias Bellgardt erinnerte an die einvernehmlichen Beratungen im Vorfeld der Neuanschaffung. Sein besonderer Dank ging an den Ersten Stadtrat Thomas Kasten, der die Beschaffung von Anfang an unter-stützt hat. Auch Monika Socha als Sachbearbeiterin für das Feuerwehrwesen habe das Vorhaben intensiv begleitet. „Wehrstedt ist jetzt mit dem Fahrzeug in der Lage, bei Kleinschadenslagen den Erstangriff durchzuführen“, meinte der Stadtbrandmeister. Für Kreisbrandmeister Josef Franke ist das Fahrzeug mit seiner umfangreichen Ausstattung ein wichtiges Handwerkszeug für die Feuerwehr. „Wir müssen den gehobenen Ansprüchen, denen wir immer wieder bei unseren Einsätzen gegenüberstehen, gerecht werden“, so der Kreisbrandmeister.

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