Musikzug der Freiwilligen Feuerwehr Wehrstedt zeigt wieder sein Können

Ein Extra-Applaus vom Ehrenvorsitzenden

Der Musikzug der Freiwilligen Feuerwehr Wehrstedt begeistert bei seinem Frühlingskonzert mit einem bunten Programm. Foto: Vollmer

WEHRSTEDT  Schon nach dem ersten Titel waren die 180 Gäste im Saal der Gaststätte „Zum Krug“ in Wehrstedt mehr als begeistert. Dabei war der „Fliegermarsch“, den der Musikzug der Freiwilligen Feuerwehr Wehrstedt nach einem Arrangement von Hermann Mönnecke präsentierte, erst der Auftakt zu einem bunten musikalischen Programm.

Die Vorsitzende Heike Bolm bedankte sich zunächst bei den Wirtsleuten Frank und Helga Ossenkop für die Überlassung des Saales. Einen Extra-Applaus gab es für den Ehrenvorsitzenden Siegfried Bolm, der sich nach 60 aktiven Jahren noch immer die Aktivitäten des Musikzuges begleitet. Die Musikzugführerin berichtete außerdem von personellen Engpässen bei den Klarinetten, die kurz vor dem Konzert gemeistert werden mussten. Spontan sprang Kreisstabführer Thomas Gerberding ein, der eigentlich nur aus den Zuschauerreihen das Konzert verfolgen wollte. Wehrstedts Ortsbürgermeister Günter Raschke freute sich über die Neuauflage der Musikveranstaltung.

„Ohne den Musikzug sind viele Dinge im Ort nicht möglich“, ist Raschke überzeugt. Vielleicht würde es ja gelingen, wieder einmal gemeinsam mit dem Gesangsverein etwas auf die Beine zu stellen. Anschließend hatten eine Reihe Jungbläser ihren großen Auftritt. Einige sind erst seit wenigen Monaten dabei.

Am Ende waren alle doch ein wenig erleichtert darüber, dass alles so gut geklappt hat. Der Musikzug brachte unter der Leitung von Olaf Normann zum Beispiel den Klassiker „YMCA“ der Gruppe „Village People“ zu Gehör. Auch ein Medley der größten Hits von James Last sorgte beim Publikum für gute Unterhaltung. Wer lieber Schlager mag, kam beim Stück „Im Wagen vor mir“ auf seine Kosten. Das Herz der Musicalfans schlug bei „Don´t cry for me Argentina“ aus dem Andrew-Webber-Musical „Evita“, einschließlich der Gesangseinlage von Sabrina Woltemate, schon ein wenig schneller. Erst nach mehr als zwei Stunden verabschiedete Moderator Henning Hesse nach dem „Gruß an Böhmen“ das restlos begeisterte Publikum. mi

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