Hesse und Schirrweit stellen sich zur Wahl

SPD entscheidet am 10. Februar

Henning Hesse (links) und Lars Schirrweit setzen auf „innerparteiliche Basisdemokratie“: Wer von den beiden als Bürgermeisterkandidat nominiert wird, entscheiden die Bad Salzdetfurther Sozialdemokraten nächsten Monat. Foto: Greber

BAD SALZDETFURTH Alle 226 Sozialdemokraten aus dem Stadtgebiet von Bad Salzdetfurth sind am 10. Februar aufgerufen, den SPD-Bürgermeisterkandidaten zu nominieren, der am 25. Mai die Wahl zum neuen Verwaltungschef der Kur-stadt für sich entscheiden soll. Henning Hesse und Lars Schirrweit stellen sich bei der Versammlung im Hotel „Kronprinz“ zur Wahl, um ins Rennen gegen den von der CDU nominierten Heiko Räther geschickt zu werden.

Sowohl Hesse als auch Schirrweit verfügen über langjährige kommunalpolitische Erfahrung. Der gebürtige Bad Salzdetfurther Henning Hesse (52 Jahre) ist SPD-Stadtverbandsvorsitzender, Mitglied des Stadtrates und stellvertretender Bürgermeister der Stadt Bad Salzdetfurth. Lars Schirrweit (41 Jahre) ist als Ortsbürgermeister Mitglied im Bodenburger Ortsrat, im Stadtrat und bekleidet das Amt des Sprechers der SPD-Stadtratsfraktion. Beide engagieren sich ehrenamtlich und setzen auf ein faires Miteinander: Nicht nur für sich, sondern später auch im Wahlkampf mit CDU-Kandidat Heiko Räther. „Wir dürfen nicht nur die Schlaglöcher angucken, sondern müssen auch neue Impulse setzen“, sagt Lars Schirrweit. Der 41-jährige IT-Fachmann setzt auf den Ausbau von Netzwerken, die dem Wohle der Stadt dienen. „Ich will keine Luftschlösser bauen“, betont der Bodenburger.

Der 52-jährige Henning Hesse will sich insbesondere auf die Bereiche „Finanzen“ und „Stadtentwicklung“ konzentrieren. Außerdem will sich der selbstständige Trainer und Referent für Personalführung und Arbeitsrecht für den Erhalt der Infrastruktur einsetzen.

Man muss heutzutage schon per Gesetz kein Verwaltungsmann mehr sein, um hauptamtlicher Bürgermeister zu werden, betonen die beiden. Schirrweit und Hesse wissen, dass insbesondere die finanziellen Spielräume in Zukunft immer enger werden und dass auch der demografische Wandel die Kommune vor große Herausforderungen stellen wird. Sie sind sich aber sicher, dass jeder von ihnen die bevorstehenden Aufgaben als möglicher neuer Verwaltungschef anpacken und bestmöglich bewerkstelligen wird. gre

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