Förderantrag für das neue Dorfzentrum in Breinum gestellt

Die Weichen sind gestellt

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Neben der Kita soll das neue Dorfgemeinschaftshaus in Breinum entstehen.

Breinum – Die Weichen für den Bau des neuen multifunktionalen Dorfzentrums in Breinum sind gestellt. Pünktlich zum Stichtag am 15. September hat die Stadtverwaltung beim Amt für regionale Landesentwicklung in Hildesheim einen Förderantrag eingereicht.

Von der Bewilligung der Zuschüsse ist abhängig, ob das Projekt tatsächlich realisiert werden kann. „Jetzt müssen wir Geduld haben. Wir rechnen erst im Frühjahr mit einer Entscheidung über den Antrag“, erklärte Ortsbür-germeister Gustav Beckmann (SPD) während der Ortsratssitzung. Die Baukosten liegen bei rund 830 000 Euro. Die Stadt geht im Idealfall von einer 63-prozentigen Förderquote aus. Nach dem Ratsbeschluss darf eine Umsetzung des Projektes nur mit mindestens 50 Prozent Fördermitteln erfolgen. Die Breinumer hoffen auf einen positiven Bescheid, denn schon seit langer Zeit mangelt es an Platz für Treffen oder Feiern. Schon oft hat der Ortsrat über die Sanierung des Radweges zwischen Breinum und Östrum gesprochen. Zuletzt ging es immer wieder um die Zuständigkeit zwischen der Stadt Bad Salzdetfurth und dem Land. Jetzt gibt es offenbar einen Durchbruch: Die Schäden wurden dokumentiert. Die Stadt hat eine Ausschreibung veranlasst. „Die Pflasterregulierung soll noch im Jahr 2019 über die Bühne gehen“, teilte der Ortsbürgermeister mit. Ebenso wird die Verwaltung zwei Hinweisschilder montieren, die den Besuchern den Weg zum Schulwald weisen. Gute Nachrichten gibt es auch für den Osterbrink: Eine Querrinne wird dort in nächster Zeit in die Fahrbahn eingebaut. Zuletzt gab es immer wieder Probleme durch Wasser, das in den Steinberg lief. „Es fehlt nur noch eine Firma, die das übernimmt“, so Beckmann. Und im Sandbrink werden die Seitenränder voraussichtlich bis zum Jahresende befestigt, ergänzte der Chef des Ortsrates. Die Straßenbeleuchtung war an dem Abend ein weiteres Thema. Es gibt einen Antrag der SPD-Fraktion im Stadtrat, die Lampen im Stadtgebiet die gesamte Nacht brennen zu lassen. Darüber ist aber noch nicht entschieden. Die Breinumer wünschen sich zumindest eine Gleichbehandlung mit der Kurstadt, denn dort brennt das Licht bereits ohne Unterbrechung. Es gab aber auch kritische Stimmen. „Bei der aktuellen Diskussion um Energie und Klimawandel müsste eigentlich überlegt werden, ob man die Zeiten statt sie zu verlängern nicht noch weiter verkürzt“, gab Tobias Paul (CDU) zu bedenken.

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