Bad Salzdetfurther kommt bei Unfall zwischen Wehrstedt und Bültum ums Leben

Für 19-Jährigen kommt jede Hilfe zu spät

Für den Fahrer kommt jede Hilfe zu spät. Sein Auto geht lichterloh in Flammen auf. Die Feuerwehrleute setzen Schaum ein, um das Feuer zu löschen. Foto: Vollmer

Wehrstedt / Bültum J Das Jahr 2015 hat für die Rettungskräfte aus dem Ostkreis ein trauriges Ende gefunden: Sie konnten einem 19 Jahre alten Mann, der am späten Dienstagabend vergangener Woche mit seinem Auto zwischen Wehrstedt und Bültum verunglückt war, nicht mehr helfen. Der Bad Salzdetfurther erlag noch an der Unfallstelle seinen schweren Verletzungen.

Nach bisherigen Ermittlungen der Polizei steuerte der junge Mann seinen Kleinwagen gegen 23.50 Uhr auf der Kreisstraße 315 in Richtung Bültum. Am Ende einer Rechtskurve kam er vermutlich aufgrund überhöhter Geschwindigkeit nach links von der Fahrbahn ab und prallte gegen einen dicken Straßenbaum. Von dort aus wurde der Wagen wieder nach rechts zurück auf die Fahrbahn geschleudert und kam erst nach etwa 25 Metern neben einem weiteren Baum zum Stehen. Durch die Wucht des Aufpralls wurde der Fahrer wurde aus dem Wrack geschleudert. Einen Moment später geriet das Auto in Brand. Nach dem Notruf löste die Leitstelle Alarm bei den Feuerwehren Bad Salzdetfurth und Wehrstedt aus. Sie rückten mit 35 Rettern aus. „Schon von weitem konnten wir den brennenden Wagen sehen. Die Flammen schossen meterhoch aus dem Inneren“, berichtet der Pressesprecher der Feuerwehr Bad Salzdetfurth, Uwe Pepper. Die Feuerwehrleute brachten den 19-Jährigen aus dem Gefahrenbereich, doch alle Mühe war vergebens: Der Notarzt konnte nur noch den Tod des Bad Salzdetfurthers feststellen.

„Wir mussten Schaum einsetzen, um die Flammen zu löschen“, ergänzt Einsatzleiter Christian Bolm. Trotz des schnellen Eingreifens brannte das Fahrzeug vollständig aus. Für die Feuerwehrleute endete der Einsatz erst in den frühen Morgenstunden. Sie leuchteten die Unfallstelle für die Unfallaufnahme der Polizei mit riesigen Scheinwerfern aus. Gut vier Stunden war die Kreisstraße komplett gesperrt. Der Verkehr wurde umgeleitet. Es gab nicht zuletzt auch wegen der nächtlichen Stunde keine Behinderungen. mi

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