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Was ist am Harzhorn wirklich passiert?

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Archäologe Dr. Michael Geschwinde bei Ausgrabungsarbeiten am Harzhorn.
Archäologe Dr. Michael Geschwinde bei Ausgrabungsarbeiten am Harzhorn. © Petra Lönne

Brunshausen – Im Rahmen des aktuellen Ausstellungsprogramms findet am Mittwoch, 27. Juli, ein Abendvortrag im Portal zur Geschichte zu den aktuellen Forschungen am Römerschlachtfeld am Harzhorn statt. Im Zusammenhang mit der laufenden Sonderausstellung im Museum Portal zur Geschichte stellt der Archäologe Dr. Michael Geschwinde die Frage, wie im Jahr 235 n. Chr. Vorbereitung und Anmarsch der römischen Truppen, die auf ihrem Rückweg am Harzhorn von Germanen erfolgreich angegriffen wurden, von statten gegangen sein mögen. Diskutiert werden unter anderem Fragen wie die Stärke der römischen Einheiten, ihre Zusammensetzung und Ausrüstung, die logistischen Probleme, mit denen sie konfrontiert waren und wie diese bewältigt werden konnten. Auch wenn aufgrund des derzeitigen Forschungsstandes viele Fragen nur hypothetisch beantwortetet werden können oder offen bleiben müssen, lassen sich aus wissenschaftlicher Sicht zumindest einige begründbare Wahrscheinlichkeiten aufzeigen.

Die Erlebnisausstellung zur römischen Armee auf dem Marsch im Portal zur Geschichte thematisiert das nahegelegene Römerschlachtfeld und bietet zusammen mit dem Förderverein Harzhorn ein gemeinsames Veranstaltungsprogramm an. Die Erforschung der letzten Jahre zeigt: Mitten in Südniedersachsen befindet sich eines der am besten erhaltenen antiken Schlachtfelder Europas. Beginn des Vortrages ist um 18.30 Uhr im Sommerschloss Brunshausen – der Eintritt ist frei, um Spenden wird gebeten. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

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