Alfelderin fertigt Pralinen von Hand

Zarter die Kugeln nie schmelzen

Gewusst wie: Auf der breiter gebogenen Spezialgabel kann die Glasur abtropfen. Fotos: Schwarzer-Schulz

ALFELD Ilona Grzygorek hat ein Hobby, das den Gaumen glücklich macht: Über ihr Backblech „rollen“ zwischen November und Februar bis zu 1 000 Mozartkugeln. Jede von Hand gefertigt, dennoch gleicht eine genau der anderen – sie sehen so perfekt aus wie aus der Pralinenschachtel. Dabei arbeitet die 61-Jährige nur mit Augenmaß, wenn sie die Kugeln „mal eben nebenbei“ nach Feierabend fertigt.

Und sie selbst isst nur hin und wieder eine. Der Rest der Riesenmenge wird verschenkt: „Als Weihnachtsgruß an die nette Verkäuferin, die Kundenberater bei der Bank, Nachbarn, Freunde, Verwandte, Bekannte. Ich schenke einfach gern. Und manche mache ich gegen Erstattung der Materialkosten auch mal zum Weiterverschenken.“ Letzteres will die Alfelderin aber nicht ausweiten, denn „es soll ja nicht in Stress ausarten“. Wer das Glück hat, die handgemachte süße Spezialität zu probieren, kommt schnell zur Überzeugung, dass sie irgendwie zarter sind als die herkömmlichen Kugeln.

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