Trockene Sommer setzen dem Stadtwald zu / „Wollen Gefahren für Besucher verhindern“

Stadtforst Alfeld: Fällungen, aber kein „Kahlschlag“

Blau hinterlegt der ist Bereich im Alfelder Stadtwald, in dem die Verkehrssicherungs- und Holzeinschlagsmaßnahmen im Februar stattfinden und in dem mit Einschränkungen für die Wegenutzung zu rechnen ist.
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Blau hinterlegt der ist Bereich im Alfelder Stadtwald, in dem die Verkehrssicherungs- und Holzeinschlagsmaßnahmen im Februar stattfinden und in dem mit Einschränkungen für die Wegenutzung zu rechnen ist.

Alfeld – Die Mitarbeiter der Stadtforst Alfeld führen ab Anfang Februar Baumfällarbeiten entlang der Wanderwege und am Mountainbike-Parcours im Bereich der Forstorte „Am Kuckuck“ und „Heitkamp“ durch. „Da gefährliche, trockene Bäume zur Wiederherstellung der Verkehrssicherheit gefällt werden, wird es dabei zu Einschränkungen der Wegenutzung, vor allem aber bei der Nutzung der Mountainbike-Strecke kommen. Um Gefahren durch instabile Bäume rechtzeitig zu erkennen, werden die Waldränder entlang der Wanderwege in diesem Bereich regelmäßig kontrolliert. Wenn dabei Bäume entdeckt werden, die eine offensichtliche Gefahr darstellen, muss gehandelt werden. An Waldwegen oder Sportanlagen, wie dem hiesigen Mountainbike-Parcours der SV Alfeld, ist die Stadtforst verpflichtet, Gefahren für Waldbesucher oder Radfahrer durch plötzlich umkippende Bäume oder abrechende Äste zu verhindern“, erläutert Clemens Kurth, der für diese Maßnahmen zuständige Förster im Forstamt Grünenplan: „Die trockenen Sommer haben in diesem Bereich vor allem den bis zu 170 Jahre alten Buchen und Eichen erheblich zugesetzt und zum Absterben von einzelnen Starkästen bis hin zu ganzen Bäumen geführt.“ Einen „Kahlschlag“ stelle dies aber keineswegs dar, weil sich die alten Bäume bereits in weiten Teilen üppig verjüngt haben und somit bereits die nächste Waldgeneration auf der Fläche etabliert ist. Kurth ruft Waldbesucher und Mountainbiker dazu auf, die abgesperrten Bereiche während der Fäll- und Aufräumarbeiten nicht zu betreten. Er hofft auf Verständnis der Waldbesucher und Anwohner für die Beeinträchtigungen während der Fäll- und Rückearbeiten. Die anschließende Rückung des Holzes kann sich über mehrere Wochen hinziehen, um unnötige Schäden bei zu feuchter Witterung zu vermeiden. Ansprechpartner für die Durchführung der Maßnahmen sind Marcel Runge (Stadtforst Alfeld, 05181/703125) und Clemens Kurth (0160/2276530).

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