Verzicht auf Weihnachtsessen: IG Metall-Seniorenarbeitskreis zeigt Solidarität / Rentner haben mitunter keine auskömmliche Rente 

Spende für die Alfelder Tafel

Alfeld – Die Alfelder Tafel freut sich über eine Spende: Diesmal hat die IG Metall Alfeld-Hameln-Hildesheim die Tafel bedacht. Seniorensprecher Klaus Tegtmeyer hat am Mittwochnachmittag mit seinen Mitstreitern der Chefin der Alfelder Tafel, Karin Knust, einen Scheck in Höhe von 200 Euro übergeben. 

Der Sprecherkreis des Alfelder IG Metall-Seniorenarbeitskreises um Klaus Tegtmeyer (5.v.l.) übergibt Tafel-Chefin Karin Knust (3.v.r.) die Spende.

Der Sprecherkreis des Alfelder IG Metall-Seniorenarbeitskreises hatte im vergangenen Jahr auf sein traditionelles Weihnachtsessen verzichtet, um ein Zeichen für die Solidarität mit den von Altersarmut betroffenen Menschen in Alfeld zu setzen. „Dass Rentnerinnen und Rentner keine auskömmliche Rente haben und zur Tafel gehen müssen, ist ein Skandal für unser reiches Land“, sagt Seniorensprecher Klaus Tegtmeyer. Coronabedingt konnte die Spende erst jetzt übergeben werden. Tafel-Chefin Karin Knust bedankte sich herzlich: „Das ist direkte Hilfe, die wir sehr gut gebrauchen können.“    

Rubriklistenbild: © Mareike Ehlers

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