Umweltminister Olaf Lies zu Besuch bei der BI „Keine Altlasten im Leinetal“

„Schlimm ist, dass man nicht weiß, was drin ist“

Umweltminister Olaf Lies (rechts) informiert sich vor Ort über die Pläne für das ehemalige Bergwerk-Gelände in Godenau (von links): Frank Schwarze, Ulrich Müller, Guido Franke und Helmut Plachta von der Bürgerinitiative „Keine Altlasten im Leinetal“.
+
Umweltminister Olaf Lies (rechts) informiert sich vor Ort über die Pläne für das ehemalige Bergwerk-Gelände in Godenau (von links): Frank Schwarze, Ulrich Müller, Guido Franke und Helmut Plachta von der Bürgerinitiative „Keine Altlasten im Leinetal“.

Godenau – „Dieses Gelände hat etwas Besseres verdient, als die giftigen Hinterlassenschaften seiner ehemaligen Eigentümer unter einem Berg aus belastetem Boden weiter zu verstecken“, machte Ulrich Müller aus Godenau gestern bei einem Termin an dem ehemaligen Desdemona-Gelände deutlich, als Umweltminister Olaf Lies zusammen mit anderen SPD-Politikern aus der Region zu Besuch war, um sich über den aktuellen Sachstand zu informieren und eine Perspektive für die weitere Zusammenarbeit zu schaffen.

Müller ist Mitglied der Bürgerinitiative, die sich unter dem Namen „Keine Altlasten im Leinetal“ im Oktober vergangenen Jahres gegründet hat, nachdem Pläne einer so genannten Sanierung des Geländes bekannt wurden, denenzufolge eine große Menge belasteten Z2-Marerials aufgeschüttet werden soll. Das Ergebnis: ein 400 Meter langer, 100 Meter breiter und elf Meter hoher Berg, mit dem 786 000 Tonnen weiterer Abfall ins Leinetal kämen. Dessen Errichtung in der bislang geplanten Form möchte die BI verhindern und ist mit ihren Anliegen und Recherchen sowohl in der Politik als auch in der Verwaltung bislang auf offene Ohren und Unterstützung getroffen, wie auch der gestrige Termin erneut bewies.

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare