Pläne für „Mount Godenau“

Ein achter Berg, den keiner will

Alfelds Bürgermeister Bernd Beushausen erläutert die Pläne eines Investors.
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Bürger aus Godenau befürchten, dass auf einer ohnehin schon stark belasteten Fläche nahe der Leine noch mehr kontaminiertes Material angehäuft wird. Alfelds Bürgermeister Bernd Beushausen erläutert die Pläne eines Investors.

Alfeld – Mitten zwischen den Sieben Bergen könnte ein achter entstehen. Dieser wäre allerdings weniger beschaulich. Vielmehr gibt es Pläne, ein elf Meter hohes,100 Meter langes und 40 Meter tiefes „Mammutbauwerk“ aus entsorgungspflichtigem Bodenmaterial in der Masch bei Godenau aus dem Boden zu stampfen. Diese Pläne wecken bei den anliegenden Bürgern Sorgen und Widerstände.

Alfelds Bürgermeister Bernd Beushausen traf am Montagabend rund 60 Anlieger, um ihnen den Stand der Dinge zu erläutern. Verständnis zeigte Beushausen für die Sorgen der Anwohner: „Ich persönlich finde das nicht gut. Würde ich hier wohnen, würde ich mir überlegen, Rechtsmittel einzulegen.“  Bei der Info-Veranstaltung machte eine Unterschriftenliste die Runde, die letztlich in der Gründung einer Bürgerinitiative münden soll. Ohne Widerstand möchten die Bürger einen achten Berg inmitten der Sieben Berge nicht hinnehmen.

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