Neue Anschaffung der Alfelder Jägerschaft

Mit einer Drohne auf Rehkitzsuche

Drohne Rehkitzsuche Jägerschaft Alfeld
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Sie lassen die Drohne fliegen, um Rehkitze mittels Wärmebildkamera auszumachen: Andreas Kelpe (links) und Heiko Hagemann.

Alfeld – Die Jägerschaft hat eine neue Anschaffung, die noch dazu Leben retten kann: eine Drohne, die mit Wärmebildtechnik ausgestattet ist und so dabei helfen kann, vor der Mahd im Gras liegende Rehkitze zu lokalisieren.

„Kein Landwirt oder Jäger möchte, dass das Leben von Rehkitzen so endet. Neben diesem schrecklichen Tod hätten Landwirte auch das Problem, dass Kadaver in der Heusilage sein könnte, was dann die damit gefütterten Tiere gefährdet“, erklärt Heiko Hagemann als stellvertretender Vorsitzender der Jägerschaft. Mit Unterstützung der Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung (BLE) baut die Alfelder Jägerschaft jetzt auf moderne Technik, um zukünftig Wiesen abzusuchen. Für 4 500 Euro wurde eine Drohne angeschafft, die über Wärmebildtechnik verfügt. Pro Akkuladung kann sie etwa 20 Minuten in der Luft bleiben und wird dabei immer auf Sicht gesteuert. 60 Prozent der Kosten werden von der BLE übernommen. Hängen bleiben bei der Jägerschaft allerdings die weiteren Betriebs- und Versicherungskosten, weshalb hier auch in Zukunft einiges investiert wird.

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