Beliebte Messe im Frühjahr virtuell? / IVA: Planungen laufen zweigleisig

„JobDatingDays“ 2021 digital?

Die „JobDatingDays“ könnten im nächsten Jahr auch digital stattfinden: Andreas Gundelach (rechts oben) stellt während der Videokonferenz einen Entwurf dafür vor.
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Die „JobDatingDays“ könnten im nächsten Jahr auch digital stattfinden: Andreas Gundelach (rechts oben) stellt während der Videokonferenz einen Entwurf dafür vor.

Alfeld – Die Corona-Pandemie hat dafür gesorgt, dass die beliebten „JobDatingDays“ des Industrievereins Alfeld (IVA) nicht stattfinden konnten. Doch die Organisatoren stecken die Köpfe nicht in den Sand und suchen nach alternativen Ideen. Derzeit gehen die Organisatoren davon aus, dass die Jobmesse im Oktober durchgeführt werden kann. Um aber den aktuellen Schuljahrgang nicht zu verlieren, hat Andreas Gundelach zusammen mit seinem Arbeitskreis-Team über eine Alternative für das Event nachgedacht. Im Februar oder März könnte der Verein eine digitale Variante der beliebten Messe auf die Beine stellen.

Gundelach erklärt, dass man für eine Kostendeckung etwa 50 Aussteller benötigen würde. Große Firmen kündigten für eine Durchführung dieser Art bereits ihre Unterstützung an. Die Kosten für die Aussteller halten sich dabei im Rahmen und sind etwa nur halb so hoch wie bei einer normalen Ausstellung, heißt es weiter. Bei Zustimmung würde das Orga-Team eine Software in Auftrag geben, mit der ein virtueller Messe-Rundgang möglich wäre. Die jeweiligen Messestände könnten dann mit verschiedenen Layouts personalisiert werden und den Jugendlichen wertvolle Infos für ihre berufliche Zukunft geben.

Auch wenn Praktika und Ausbildung derzeit durch die Krise bei vielen Firmen etwas in den Hintergrund geraten, bieten digitale „JobDatingDays“ den Jugendlichen doch große Chancen für einen erfolgreichen Berufseinstieg. „Wir verlieren sonst eventuell einen ganzen Jahrgang an jungen Menschen für die Betriebe und die Region“, warnt Gundelach vor den Folgen. Zwar ist die digitale Variante nur eine Variante B, doch erste Abfragen bei Schulen haben schon Interesse von 1 600 Schülern – etwa aus der KGS Gronau, dem Alfelder Gymnasium oder der Carl-Benscheidt-Realschule Alfeld – gezeigt. – gök

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