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Wohlfühloase statt Abstellgleis

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Von: Larissa Zimmer

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Daniel Kaczmarek, Geschäftsführer INP Invest GmbH (links) und Steffen Gramlich, Geschäftsführer HPR, eröffnen die moderne Seniorenresidenz in Alfeld.
Daniel Kaczmarek, Geschäftsführer INP Invest GmbH (links) und Steffen Gramlich, Geschäftsführer HPR, eröffnen die moderne Seniorenresidenz in Alfeld. © Beutnagel

Alfeld – An der Hannoverschen Straße in Alfeld befindet sich nun eine moderne Seniorenresidenz mit bester Lage: Die Bergland-Residenz Alfeld wurde am Dienstag, 1. März, feierlich eröffnet. Bis zum Abend konnten sich Interessierte durch die Räume führen lassen und sich mit den Mitarbeitern über die Residenz unterhalten.

Residenzleiter Lars Rhode dankte in seiner Eröffnungsrede allen Mitarbeitern und ebenso allen, die in der Zeit des Baus zu ihm gehalten haben. Beim Bau habe man sich mit zwei Jahren Zeit gelassen, man wollte alles mit Ruhe angehen. „Wir setzen auf teamorientierte Arbeit und verstehen uns im Team wirklich sehr gut“, betonte er. „Wertschätzung und Achtung sind dabei wichtige Begriffe.“ Man sei noch nicht ganz da, wo man einmal sein wolle, doch dies würde noch kommen: „Wir müssen uns jetzt erstmal finden.“ Das erste „kleine Ziel“ sei nun, dass sich alle wohlfühlen – Mitarbeiter sowie Bewohner. „Wir haben jetzt schon Anfragen ohne Ende“, berichtete Rhode erfreut. Zehn bis 15 Zimmer sind momentan bereits vergeben, verriet er.

Insgesamt gibt es in der Bergland-Residenz 111 Einzelzimmer, jedes davon mit einem eigenem geräumigen Bad. Zudem gibt es einen offenen Dementenbereich. Auf zwei Dachterassen mit einer jeweiligen Größe von 60 Quadratmetern können die Bewohner die Sonne und die frische Luft genießen. Auch die Zimmer sind teilweise mit einem eigenen Balkon ausgestattet. Um den Wohlfühlfaktor zu garantieren, dürfen die Bewohner eigenes, kleines Mobiliar mitbringen, Telefon und Internet sind ebenfalls zubuchbar. „Wir wollen mit allen Hausärzten und Krankenhäusern zusammenarbeiten“, berichtete Rohde. Angestellt sind momentan 35 Mitarbeiter, hier soll jedoch noch aufgestockt werden. Das Besondere dabei: Es gibt eine eigens für das Haus angestellte Belegungsmanagerin sowie Servicekräfte. „Die Servicekräfte sind das Verbindungsstück zwischen der Küche und den Bewohnern“, erklärte Melanie Oelze, Pflegeleitung in der Bergland-Residenz, den besonderen Service des Hauses. „Für uns Pflegekräfte stellt das eine Arbeitsentlastung dar. Es ermöglicht uns eine bessere Pflegeplanung und -durchführung.“ Wichtig war ihr jedoch zu erwähnen: „Hier gibt es keine Hierarchien, wir unterstützen und helfen uns alle gegenseitig.“

Anke Krösche übernimmt den Job der Belegungsmanagerin in der Bergland-Residenz. „Wir gucken uns den zu Pflegenden im Vorfeld an, besuchen ihn zu Hause und binden auch die Familie mit ein“, erklärte sie ihre Aufgaben. So könne man in enger Absprache mit der Pflegeleitung feststellen, ob man die Kapazitäten und Fähigkeiten habe, um die Menschen zu versorgen. „Wir wollen kein Abstellgleis sein, sondern ein neues Zuhause für die Bewohner darstellen“, betonte Krösche. Gerade die Zeit des Baus habe viel Arbeit mit sich gebracht, doch: „Es macht mir riesigen Spaß. Die Arbeit in diesem tollen Team bereitet mir viel Freude“, berichtete die Belegungsmanagerin erfreut. „Es ist toll, in einem so hellen, lichtdurchfluteten, modernem Haus zu arbeiten.“

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