Godenauer gründen Bürgerinitiative „Keine Altlasten im Leinetal“

„Sieben Berge sind genug“

Mit Auto-Aufklebern – hier im Umfeld des Richtfestes ist Limmer – tragen die Godenauer ihren Protest gegen die Pläne eines Entsorgungsunternehmens schon im Vorfeld der BI-Gründung offensiv in die Öffentlichkeit.
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Mit Auto-Aufklebern – hier im Umfeld des Richtfestes ist Limmer – tragen die Godenauer ihren Protest gegen die Pläne eines Entsorgungsunternehmens schon im Vorfeld der BI-Gründung offensiv in die Öffentlichkeit.

Godenau – Gemeinsam „gegen einen mächtigen Feind“ ziehen Bürger aus Godenau und der Umgebung ins Feld: Sie riefen jetzt die Bürgerinitiative „Keine Altlasten im Leinetal“ ins Leben, um Knowhow zu sammeln, öffentlich aktiv zu werden und ihren Protest gegen die Pläne eines Entsorgungsunternehmens für das frühere Desdemona-Gelände zwischen B3 und Leine kundzutun.

Seit Jahrzehnten schlummern schädliche Stoffe im Boden des früheren Desdemona-Gelände, die ins Grundwasser geschwemmt werden können. Ein Entsorgungsunternehmen aus Hildesheim plant, auf den belasteten Ursprungsboden mehrere Hunderttausend Tonnen entsorgungspflichtiges Bodenmaterial der „Z2“-Klasse zu packen und das Ganze zu versiegeln. Entstehen würde inmitten der Sieben Berge ein elf Meter hoher und 100 Meter langer „achter Berg“ . Gegen diese Pläne ziehen Bürger aus Godenau ins Feld, die immensen LKW-Verkehr und Lärmimmission befürchten – und vor allem, dass durch die Anhäufung von belastetem Material vor der Haustür Schadstoffe durch die Luft und das Wasser in die Gegend gelangen und die Umwelt verseuchen.  Das Problem mache nicht vor Ortsgrenzen Halt, sondern sei eines des ganzen Leinetals, wie nicht zuletzt der Name „Keine Altlasten im Leinetal“ verdeutlichen soll. 

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