Rumänienhilfe: „Unterstützung ist in diesem Jahr geringer“

Einreiseverbot bremst DRK

Kreis – Norbert Halter und sein Team von der Rumänienhilfe des DRK-Ortsvereins Lamspringe blicken mit Ungewissheit in die Zukunft. „Der für Anfang Oktober geplante 32. Hilfstransport nach Rumänien kann wahrscheinlich nicht wie gewohnt durchgeführt werden“, sagt Halter. So bestehe momentan ein Einreiseverbot nach Ungarn, und der Distrikt Bihor in Rumänien sei Risikogebiet. Dementsprechend müssten neue Wege der Unterstützung angedacht werden. Damit die Nahrungsmittelverteilung in der ländlichen Region von Salaj kontinuierlich fortgesetzt werden kann, sollen die eingesammelten Spendengelder per Überweisung an das Rumänische Rote Kreuz gesandt werden. „Später, wenn risikofreies Reisen wieder möglich ist, fahren wir zeitnah mit Sachspenden, wie Rollstühlen, Rollatoren und Medikamenten zum Rumänischen Roten Kreuz“, so Halter. Da er in den vergangenen Monaten keine Vorträge über Rumänien und die Hilfe vor Ort innerhalb des Alfelder DRK-Kreisverbandes halten konnte, ist die finanzielle Unterstützung in diesem Jahr geringer. „Wenn es wieder möglich ist, komme ich gerne und berichte über Geschichte, Kultur, Land, Menschen und die Hilfsaktionen“, sagt Halter, der sich über zusätzliche Spenden freut.

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