Desdemona-Petition reißt einen Tag vor der Deadline die 5 000er-Marke 

Etappensieg im Endspurt

Aufkleber Keine Altlasten im Leinetal
+
Mit reichlich Kampagnen-Material – wie diesem Aufkleber – geht die Bürgerinitiative „Keine Altlasten im Leinetal“ auf Stimmenfang.

Godenau – Im Endspurt erfolgreich über die Ziellinie gerettet: „Wir haben es geschafft! Unsere Online-Petition beim Niedersächsischen Landtag hat die erforderliche Zahl von 5000 Mitzeichnern erreicht. Ganz vielen, herzlichen Dank an alle, die uns unterstützt haben“, jubelte Guido Franke. Der Sprecher der Bürgerinitiative „Keine Altlasten im Leinetal“ freute sich immens darüber, dass die magische 5000er-Schwelle ein Tag vor der Zeichnungsfrist (11. Januar) überschritten worden ist. 

Sechs Wochen hatten Franke und seine Mitstreiter Zeit, um Unterstützer für ihre Petition, die sich mit der Altlasten-Sanierung am Godenauer Bergwerk Desdemona beschäftigt, zu gewinnen (die LDZ berichtete). Dass die Godenau-Petition jedoch die erforderliche 5 000er-Marke überspringen würde, hatte sich Ende der vergangenen Woche noch nicht zwangsläufig abgezeichnet. Rund 1 400 Mitzeichner fehlten am vergangenen Donnerstag noch, 4015 Stimmen standen am Samstagnachmittag zu Buche. Mehr als 5 100 digitale Unterschriften waren schließlich am Sonntagnachmittag zusammengekommen. 

Zumindest eine prestigeträchtige Hürde hat der Widerstand gegen die Pläne eines Hildesheimer Bau- unternehmers, das Desdemona-Gelände mit einem 4 000 Quadratmeter großen, zehn Meter hohen Hügel aus nicht deponiepflichtigem Bauschutt abzudecken, nun genommen. „Auch wenn uns danach ist: aufgrund der aktuellen Situation können wir diesen Erfolg nicht gemeinsam feiern. Das wird aber nachgeholt, versprochen“, zeigt sich Franke enthusiastisch. „Damit sind wir wieder einen Schritt vorangekommen. Das Ziel ist aber noch weit entfernt. Aber so ein Erfolg spornt uns alle an.“

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare