Sitzung des Sportausschusses

7-Berge-Bad Alfeld: Preiserhöhung oder nicht?

Alfelds 7-Berge-Bad.
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Alfelds 7-Berge-Bad.

Alfeld – 99 000 Besucher kamen im vergangenen Jahr ins Alfelder 7-Berge-Bad, das sind 8250 „Zahlende“ monatlich. Durch die Corona-Pandemie schrumpfte dieser Wert auf 3150 Besucher monatlich. Sebastian Hendrischke, seit gut zwei Jahren Badleiter, erläuterte während der Sitzung des Alfelder Sportausschusses, wie sehr die derzeitige Situation Löcher in die Kasse reißt. Aus Kursen wären knapp 40 000 Euro an Einnahmen möglich gewesen, real standen am Ende aufgrund der vielen Absagen nur 7 000 Euro auf der Haben-Seite. Positiv sei, dass die Einrichtung gut in Schuss ist und nur kleinere Wartungen anstehen. „Dennoch, alle Planungen sind rein theoretisch“, befand Hendrischke. Daher gab es auch Diskussionsbedarf, was die Preisgestaltung angeht. Jörg Schaper (SPD) regte an, die geplante Erhöhung um 10 Prozent auszusetzen, bis die Pandemie vorbei ist, und Kerstin Funk-Pernitzsch (Grüne) sprang ihm bei, da die Zielgruppe – Familien – derzeit durch Kurzarbeit und die Schulfrage andere Probleme habe. Sören Kübeck (CDU) befand, dass eine Erhöhung zu vertreten sei und nicht zu einem Besucherrückgang führen würde: „Es kommen sogar Besucher aus Hildesheim, weil wir so günstig sind.“ Und Uwe Höltgebaum (BAL) sprach sich für die 10-Prozent-Erhöhung aus, da das Bad mit 1,7 Millionen Euro durch den Steuerzahler querfinanziert wird und es in der zehnjährigen Geschichte nur eine Preiserhöhung gab. SPD und Grüne setzten sich in der Abstimmung durch.

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