Stäbchen rein – fertig!

Ameos-Testzentrum in Alfeld spart wichtige Ressourcen

Alfeld –  Bisher gibt es in Alfeld noch keinen stationären Corona-Fall, und doch hat die Leinestadt seit drei Tagen eine immense Bedeutung, denn Ameos hat in zentraler Ortslage ein Corona-Testzentrum eingerichtet. An den ersten beiden Tagen waren je 16 Personen zum Testen da, gestern lagen 20 Anmeldungen aus zehn Arztpraxen vor. Und da solche Zentren erst im Aufbau sind, erstreckt sich das Einzugsgebiet gar bis Northeim und Salzgitter. „Es war schnell klar, dass Praxen diese Arbeit nicht leisten können“, sagt Heinrich Rudolf Kosiek, ärztlicher Leiter des Alfelder Krankenhauses, und gibt ein konkretes Beispiel. Bei 20 Tests braucht ein Mitarbeiter nur einen Schutzanzug. In den Praxen wären 20 Anzüge verbraucht worden. „Wir sparen Ressourcen“, sagt der ärztliche Leiter – und man zeigt Solidarität zu allen, die Hilfe benötigen, denn die Mitarbeiter im Testzentrum leisten die täglichen drei Stunden Arbeit freiwillig: neben der eigentlichen Laborarbeit. Ameos weist darauf hin, dass nur Personen getestet werden, die vom Hausarzt ans Zentrum überwiesen wurden und einen Termin haben. Die Ergründung, ob man getestet wird, erfolgt durch einen Fragenkatalog, der vom Hausarzt telefonisch abgefragt wird. Bisher sind die Hauptkriterien immer noch, ob man aus einem Risikogebiet kommt, Kontakt mit Personen aus einem Riskiogebiet hatte und welche Symptome man hat. Der Test an sich dauert fünf Minuten.

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