„Wo Polizei draufsteht, muss auch Polizei drin sein“

Alfelder Leiter des Polizeikommissariats: Seit sechs Monaten im „Traumberuf“

Thomas Brandes an seinem neuen Arbeitsplatz: „Das Alfelder Polizeikommissariat ist hervorragend aufgestellt.“
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Thomas Brandes an seinem neuen Arbeitsplatz: „Das Alfelder Polizeikommissariat ist hervorragend aufgestellt.“

Alfeld – Seit knapp sechs Monaten ist Thomas Brandes in Alfeld. Der Leiter des Polizeikommissariats zieht in der LDZ eine erste Anfangsbilanz und wagt einen Ausblick auf die nächsten Jahre.

„Es war immer mein Traum, ein Polizeikommissariat zu leiten“, sagt der 52-Jährige. Und als dann die Stelle frei wurde, griff er zu, denn: „Alfeld liegt im Bereich meiner Heimatinspektion. Da ist es etwas Besonderes, einen solchen Posten zu übernehmen.“ Das Kommissariat sei hervorragend aufgestellt, lobt der neue Chef seine Vorgängerin Ruth Lüder.  Eins sei ihm wichtig – und auch den Bürgern: Die Polizeistationen in Duingen, Freden und Sibbesse sind unerlässlich, weil Menschen tatsächlich immer noch auf den „Dorfpolizisten“ angewiesen sind: „Von daher müssen wir verlässliche Zeiten in den Stationen haben. Wo Polizei draufsteht, muss auch Polizei drin sein.“ Auch die Präsenz in der Fläche sei wichtig, und das Alfelder Kommissariat sei gar nicht so klein, sondern vielmehr breit aufgestellt: mit Rund-um-die-Uhr-Dienst und einer großen Ermittlungseinheit. Diese sei ein Aushängeschild – und könnte doch perspektivisch Sorgen bereiten, wenn man jetzt nicht schon erste strategische Maßnahmen ergreift. Denn in den nächsten Jahren gehen 70 Prozent der Kollegen in den Ruhestand.

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