Meinung der Kritiker

Diese Netflix-Serien haben die schlechtesten Bewertungen erhalten

Eine Szene der Netflix-Serie „Insatiable“.
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Die Netflix-Serie „Insatiable“ kam bei den Kritikern nicht sonderlich gut an.

Nicht alle Netflix-Inhalte kommen gut an. Einige Serien haben bei den Film-Kritikern besonders schlecht abgeschnitten. Wir verraten, welche das sind.

Ob „Bridgerton“, „The Witcher“ oder „Stranger Things“: Manche Netflix-Serien gelten als besonders beliebt. Nicht umsonst gehören die genannten Produktionen zu den meistgesehenen Originals des Streamingdiensts*. Doch Netflix landet nicht immer einen Hit. Gelegentlich werden Serien von den Kritikern förmlich zerrissen.

Und welche Produktionen kommen so schlecht an? Das Magazin GQ hat sich auf der Seite Rotten Tomatoes etwas genauer umgesehen. Dort können Zuschauer sowie professionelle Film-Kritiker einzelne Filme und Serien bewerten. Anschließend wird ein durchschnittlicher Score berechnet, der maximal 100 Prozent betragen kann. Wir verraten im Folgenden, welche Inhalte laut GQ bei den Profis am schlechtesten abgeschnitten haben – und wie der allgemeine Zuschauer-Score im Vergleich dazu ausfiel.

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Netflix-Serien: Diese fünf Originals wurden von den Film-Kritikern besonders schlecht bewertet

  • „Insatiable“ mit 11 Prozent: Bei diesem Platz 1 könnten die Meinungen gar nicht unterschiedlicher sein. Während die professionellen Filmkritiker im Durchschnitt gerade einmal 11 Prozent vergaben, liegt der Zuschauer-Score bei satten 83 Prozent. „Insatiable“ galt von Anfang an als kontroverse Serie, der vorgeworfen wurde, korpulentere Körpertypen schlecht darzustellen. Womöglich schnitt die Produktion deshalb bei den Kritikern so schlecht ab. Die Rezensionen könnten jedenfalls ein Grund gewesen sein, weshalb Netflix die Produktion nach nur zwei Staffeln abgesetzt hat.
  • „Friends from College“ mit 26 Prozent: Und noch eine Comedy-Serie, die die Kritiker nicht überzeugen konnte. „Friends from College“ erhielt gerade einmal 26 Prozent von den Kritikern – und erstaunliche 88 Prozent von den Zuschauern. Auch dieses Beispiel beweist, dass die Meinung der Profis nicht immer mit der Meinung der Mehrheit einhergehen muss. Trotz des hohen Zuschauer-Scores wurde auch diese Serie nach nur zwei Staffeln abgesetzt.
  • „Tote Mädchen lügen nicht“ mit 35 Prozent: Einer der größten Netflix-Hits schnitt bei den Kritikern erstaunlich schlecht ab. Im Fall von „Tote Mädchen lügen nicht“ fiel aber auch der Zuschauer-Score mit 57 Prozent nicht sonderlich hoch aus. Woran das liegt? Auch dieses Drama galt als besonders kontrovers, da schwierige Themen wie Suizid oder Mobbing oft auf schonungslose Weise dargestellt wurden. Netflix hat die Serie deshalb aber nicht vorzeitig beendet. Stattdessen scheinen die unzähligen Diskussionen über die Produktion den Streamingdienst sogar dazu bewegt zu haben, „13 Reasons Why“ mehr und mehr Staffeln zu bescheren. Nach der 4. Season endete die Geschichte allerdings.
  • „Fate: The Winx Saga“ mit 37 Prozent: Die düstere Interpretation der knallbunten Zeichentrick-Serie „Winx Club“ hat nicht jedem gefallen. Entsprechen gab es für „Fate: The Winx Saga“ nur 37 Prozent von den Kritikern. Unzählige Fans haben die Serie aber verteidigt und dazu aufgerufen, sie nicht mit dem Original zu vergleichen. Am Ende gab es immerhin 76 Prozent von den Zuschauern.
  • „Marvel‘s Iron Fist“ mit 37 Prozent: Marvel bringt am laufenden Band einen Hit nach dem anderen heraus. Mit „Marvel‘s Iron Fist“ scheint sich das Unternehmen aber vergriffen zu haben, behaupten jedenfalls die Kritiker. Die Zuschauer sind mit 68 Prozent zumindest mittelmäßig begeistert von der Produktion.

Alle Bewertungen stammen vom 26. Mai 2021.

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(soa) *tz.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA.

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