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Lücke im Lebenslauf? So kaschieren Sie diese am besten

Im Lebenslauf sollten Lücken besser nie auftauchen.
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Im Lebenslauf sollten Lücken besser nie auftauchen.

Im Laufe des Arbeitslebens klafft wohl bei jedem einmal eine Lücke im Lebenslauf. Wie Sie diese am besten kaschieren, ohne bei Personalern durchzufallen, lesen Sie hier.

Egal ob Arbeitslosigkeit, Elternzeit oder lange Krankheiten - fast jeder Arbeitnehmer muss einmal eine längere Auszeit vom Arbeitsleben in Kauf nehmen. Doch wer aus Angst vor negativen Reaktionen diese Lücke im Lebenslauf einfach verschweigt, der muss sich unangenehme Fragen vom Personaler gefallen lassen - oder kassiert sogar gleich eine Absage.

Lügen im Lebenslauf gehören allerdings auch nicht zur feinen englischen Art - und Personaler durchschauen diese ohnehin recht schnell. Statt Lücken in Kauf zu nehmen oder platt zu lügen, können Arbeitnehmer ihre Fehlzeiten jedoch auch einfach positiv umformulieren und so etwas kaschieren. 

Experten empfehlen je nach Lücke im Lebenslauf folgende Formulierungen:

  • Kurze Arbeitslosigkeit unter einem Jahr: "Auslandsaufenthalt, berufliche Orientierung, Fortbildung"
  • Längere Arbeitslosigkeit ab einem Jahr: "Fortbildung, selbstständige Tätigkeit, Pflege von Angehörigen, Ehrenamt"
  • Krankheit über 3 Monate: "Fortbildung, berufliche Neuorientierung"
  • Auszeit: "Pflege, soziales Engagement, Weiterbildung in speziellen Bereich, persönliche Neuorientierung, Selbststudium"
  • Elternzeit bis zu einem Jahr: "Erziehungsjahr, Fortbildungen"
  • Elternzeit ab einem Jahr: "Familienmanagement, Fortbildung, selbstständige Tätigkeit"

Lesen Sie auch: Lügen im Lebenslauf: Diese Tricks kennt jeder Personaler.

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Personaler verraten: So sieht der perfekte Bewerber aus

Wie sieht der perfekte Bewerber aus? Diese Frage stellte das Staufenbiel Institut und Kienbaum 300 Personalern in Deutschland. Das Ergebnis sehen Sie hier:
Der perfekte Bewerber ist Wirtschaftswissenschaftler. Rund 79 Prozent aller befragten Unternehmen suchen Kandidaten dieser Fachrichtung. Auch Informatiker und Ingenieure haben gute Karten auf dem Arbeitsmarkt.
Während seines Studiums war er Praktikant. 73 Prozent der Personaler bevorzugen Bewerber, die bereits im Studium Praxiserfahrung gesammelt haben. Und sogar 81 Prozent überzeugt Erfahrung mehr als gute Abschlussnoten.
Apropos Abschlussnoten: Für 58 Prozent der Personaler sollte der perfekte Bewerber einen guten Abschluss haben. Hier spielt aber die Branche eine große Rolle: Banken und Finanzdienstleister legen mit 68 Prozent mehr Wert auf gute Noten. Der höhere Master-Abschluss zählt vor allem im Bereich Gesundheit, Chemie und Pharmazie.
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