So klappt die Bewerbung

Mit diesen Tipps und Tricks schreiben Schüler den perfekten Lebenslauf

Die erste Bewerbung ist für viele Schüler schwierig: Mit diesen Tricks füllt sich der tabellarische Lebenslauf trotz wenig Arbeitserfahrung.

Personaler erhalten oft eine große Anzahl an Bewerbungen für ein Schülerpraktikum oder eine Ausbildungsstelle*. Häufig ist der Lebenslauf der Schüler ihr erster Anhaltspunkt, nach dem sie auswählen, welche Bewerber in Frage kommen und welche nicht. Daher sollte dieser immer mit größer Sorgfalt erstellt werden. Faustregel: eine Seite reicht. Ist der Lebenslauf zu lang, könnte es dem Personaler zu mühselig werden und die Bewerbungsmappe landet auf dem Ablehnungsstapel.

Schüler-Bewerbung: Aufbau des tabellarischen Lebenslaufs

Der tabellarische Lebenslauf für Schüler ist klassischerweise so aufgebaut:

  • Kopfbereich, betitelt mit „Lebenslauf“, enthält Name, Anschrift, Kontaktdaten, Geburtsdatum und eventuell Geburtsort
  • Foto in der rechten oberen Ecke
  • Zweispaltige Auflistung mit antichronologischem Werdegang (das aktuellste zuerst), besonderen Kenntnissen und Fähigkeiten, Interessen
  • Datum und handschriftliche Unterschrift

Ein Foto ist kein Muss im Lebenslauf, wird aber gern gesehen. Genauso muss der Geburtsort nicht angegeben werden. Er kann aber von Vorteil sein, beispielsweise wenn bestimmte Sprachfähigkeiten im Job gefragt sind. Was für die Bewerbung unabdingbar ist: Auch ein jugendlicher Kandidat muss seriös auftreten. Das heißt: Die E-Mail-Adresse enthält den Namen des Bewerbers und keine Spaßwörter. Das Bewerbungsfoto darf gerne vor einem neutralen Hintergrund von Freunden oder Familie geschossen werden – Urlaubs- oder Partyfotos sind allerdings tabu.

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Lebenslauf für Schüler: Welche Berufserfahrung angeben?

Viele Schüler fragen sich, womit sie ihren Lebenslauf füllen sollen, da sie natürlich bisher noch wenig bis gar keine Arbeitserfahrung vorzuweisen haben. Doch das ist einfacher, als viele denken:

  • Schulzeit: Essenziell ist in einem Schülerlebenslauf der schulische Werdegang: Von wann bis wann wurde die weiterführende Schule besucht? Wann die Grundschule? Noten sind dabei nicht alles, spielen aber durchaus eine Rolle. Daher sollte der Schüler angeben, mit welchem Durchschnitt er seinen Abschluss gemacht hat. Steht dieser noch aus, wird er prognostiziert, etwa mit „wird voraussichtlich mit sehr gutem Erfolg abgeschlossen“ bei einem erwartbaren Einser-Schnitt, beziehungsweise „mit befriedigendem Erfolg“ bei einem Dreier-Schnitt und so weiter. Ist auch das noch nicht absehbar, kann der Schüler auch die Noten aus seinen Hauptfächern oder für die Stelle relevanten Fächern angeben.
  • Berufserfahrung (Praktika, Nebenjobs, Ferienjobs): Auch Praktika, Nebenjobs oder Ferienjobs sind wichtige Stationen im Leben eines Schülers. Der Bewerber gibt dabei den Namen der Firma an und was er dort gemacht hat. Auch Aufgaben, die nichts mit der künftigen Stelle gemein haben, geben Aufschluss über die Fähigkeiten des Kandidaten. Ein Nebenjob als Kassierer mag für die FSJ-Stelle wenig relevant erscheinen – zeugt andererseits aber von Verantwortungsbewusstsein.

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Ein gut geschriebener Lebenslauf ebnet Schülern den Weg zum Vorstellungsgespräch.

Hobbys im Lebenslauf: Für den Personaler mehr als nur ein Zeitvertreib

Schulische Leistungen reichen Personalern in der Regel nicht aus, um vielversprechende Kandidaten auszuwählen. Sie suchen Bewerber mit Leidenschaft, die in ihren Betrieb passen. Schlaue Schüler analysieren die Stellenanforderungen und überlegen, welche Eigenschaften sie dafür mitbringen. Deswegen sind gerade die Bereiche „Kenntnisse, Fähigkeiten“ und „Interessen“ nicht zu unterschätzen. Hier sollte der Bewerber mit wenigen Stichworten skizzieren, was ihn ausmacht. Die Teilnahme an einem Schüleraustausch lässt eigenverantwortliches Handeln vermuten, Mitgliedschaft in einem Jugendverein spricht für Teamfähigkeit, und auch eine Leidenschaft für Computerspiele kann je nach Beruf von Vorteil sein.

Layout beim Schüler-Lebenslauf: auffallen erlaubt, Experimente besser nicht

Geht es um das Layout eines Lebenslaufs ist heute vieles erlaubt. Wenn Schüler auffallen möchten, dürfen sie dort gerne kreativ werden und mit Farben und Schriftgrößen spielen oder sogar einen ganz eigenen Weg einschlagen, der sich von der klassischen Gliederung abgrenzt. Gerade in kreativen Berufen wird solche Innovation durchaus gern gesehen. Trotzdem gilt: Wer keine Erfahrung mit Layout hat, sollte von großen Experimenten lieber die Finger lassen. Stattdessen gibt es im Internet viele Lebenslaufvorlagen zum Herunterladen, die bereits für ein wenig Abwechslung sorgen. Natürlich ist auch eine ganz simple, klassische Formatierung selten verkehrt.

Achtung: Fehler in der Bewerbung vermeiden

Auch ein gut aufbereiteter Lebenslauf kann zum Problem werden, wenn er Fehler enthält. Deswegen sollte er unbedingt von einer zweiten Person geprüft werden. Eine weitere Stolperfalle können erfundene Angaben werden: Spätestens im Vorstellungsgespräch kommt die Wahrheit ans Licht. Ohnehin wird der Personaler möglicherweise einen Realitätscheck im Internet machen. Dabei landet er unweigerlich auf öffentlichen Social-Media-Profilen. Der Schüler sollte im Bewerbungsprozess sicherstellen, dort keine verfänglichen Party-Fotos oder Aussagen zu präsentieren. (ls) *Merkur.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA.

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Quellen: azubiyo.de, indeed.com, azubi.de

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