1. leinetal24
  2. Karriere

Darum sollten Sie Ihre Mail nicht mit einem Dank beenden

Erstellt:

Von: Carina Blumenroth

Kommentare

In vielen Jobs gehören sie dazu – tägliche E-Mails. Die sind mal mehr, mal weniger formal und oft mit Dank verbunden. Das ist allerdings gar nicht so gut.

Ein höflicher Umgangston wird vielen Menschen schon aus dem Elternhaus mitgegeben, dazu gehört auch, dass man sich bedankt. Das passiert mehrfach am Tag in persönlichen Gesprächen, Telefonaten oder per Mail. Der obligatorische Dank am Ende von geschäftlichen Mails ist allerdings nicht immer förderlich.

Man sieht einen Mann, der am Laptop eine Mail schreibt.
Schreiben Sie immer ein „Danke“ unter Ihre Mails? Das sollten Sie lassen. © Imago

Geschäftliche Mails: Wenn man sich aufrichtig bedankt, werden Mails eher beantwortet

Dankbarkeit kann uns laut Expertinnen und Experten zu glücklicheren Menschen machen, zumindest, wenn der Dank aufrichtig ist. Gibt es beispielsweise eine Dankes-Formel in E-Mails, dann wird diese häufiger beantwortet, wie aus einer Studie des Unternehmens „Boomerang“, auf die sich Businessinsider beruft, hervorgeht. Wenn Mails trotz Dank nicht beantwortet werden, kann es daran liegen, dass dieser nicht authentisch genug auf die Leserin oder den Leser wirkt. Übrigens verrät Ihr E-Mailpostfach auch viel über Ihre Persönlichkeit.

Dank in Mails: Gibt es etwas, wofür Sie wirklich dankbar sind?

Sie sollten sich in Mails nur bedanken, wenn Sie wirklich dankbar für etwas sind, schreibt Ken Sterling von BigSpeak in einem Gastbeitrag bei Inc.. Nutzerinnen und Nutzer erkennen Floskeln, wenn diese in den Text eingebettet sind und die kommen oft nicht gut an. Wenn man allerdings eine Beziehung zu dem Menschen aufbauen will, an den man schreibt, dann sei ein begründeter Dank eine sinnvolle Sache. Erläutern Sie, weshalb Sie dankbar sind, so ist die Chance höher, dass Ihr Dank auch angenommen wird. Wichtig sei außerdem, den Dank zu personalisieren. Beispielsweise können Sie sich für die Mühe bedanken, wenn der Empfänger bzw. die Empfängerin zusätzlich zu den ursprünglichen Aufgaben sich noch Ihrem Anliegen angenommen hat.

E-Mails: Achten Sie auch darauf, dass Sie Ihre Kompetenz nicht anzweifeln

„Ich hoffe, ich konnte Ihnen weiterhelfen“ – haben Sie das in ähnlicher Abfolge schon einmal in einer Mail geschrieben? In Zukunft sollten Sie das vermeiden, mit der Wortwahl „hoffen“ implizieren Sie, dass man Ihre Äußerung im Vorfeld anzweifeln kann. Vielleicht denkt Ihr gegenüber dann über Ihre Glaubwürdigkeit nach. Drehen Sie den Satz einfach um und unterstreichen Sie selbstbewusst Ihre Kompetenz. Das können Sie zum Beispiel mit folgender Formulierung schaffen: „Ich freue mich, wenn ich Ihnen weiterhelfen konnte“.

Auch interessant

Kommentare