Studie

Alarmierend: Ein Drittel der Deutschen hat keine Ersparnisse - nur Rumänen geht es schlechter

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Viele Deutsche haben schon lange kein Geld mehr unterm Kopfkissen versteckt ...

Eine neue Studie gibt Erschreckendes preis: Angeblich sollen über 30 Prozent der Deutschen keinen Notgroschen besitzen. Geld unterm Kopfkissen war gestern.

Geht es den Deutschen finanziell zu gut - oder warum sparen sie nicht für magere Zeiten? Diese Frage stellt sich unweigerlich, wenn man den Ergebnissen einer neuen Studie glauben mag.

Studie zeigt: Deutsche haben wenig Rücklagen

Die Untersuchung der Privatbank ING Diba hat nun ergeben, dass ein Drittel der Deutschen keinerlei Ersparnisse hat. Schockierend - wenn man in Betracht zieht, dass Millionen deutschen Bürgern in Notfällen kein Geld zur Verfügung steht.

Zum Vergleich: Nur die Rumänen sind schlechter gestellt. In der Länder-Studie stehen sie mit 37 Prozent noch schlechter da. Das Pikante daran: Das Land weist dagegen auch eine viel geringere wirtschaftliche Leistung und eine höhere Arbeitslosigkeit auf. Der europäische Durchschnittswert liegt dagegen bei 26 Prozent. Ein Jahr zuvor waren es noch 25 Prozent. Insgesamt haben sich die Zahlen also zum Vorjahr verschlechtert - Deutschland trifft es aber besonders hart. So sprang hier der Wert von 27 auf die erwähnten 31 Prozent.

Keine Rücklagen wegen zu geringen Einkommens

Als Grund für das schlechte Abschneiden erklärten die Forscher, dass viele Befragte angaben, nicht genug Geld zu verdienen und schauen müssten, finanziell im Monat über die Runden zu kommen. Zudem würden sie sich - im Gegensatz zu den Franzosen - kein Geld von Verwandten & Co. leihen, wenn das Geld knapp werde, so die Forscher weiter. Dennoch haben mehr als 50 Prozent zugegeben, dass Sie schon einmal vor Monatsende einen finanziellen Engpass erlebt hätten. In Rumänien waren es dagegen weitaus weniger. 

Zudem hätten viele deutsche Studienteilnehmer große Sorge, im Alter mit leeren Händen da zu stehen. So gaben die befragten Deutschen an, dass sie fürchten, später weniger Rente zu erhalten, als sie in die staatliche Rentenversicherung einbezahlen. Ist also die Lösung, die Löhne anzuheben? Die EU-Kommission ist dieser Auffassung und kritisiert bereits seit Jahren, dass das Lohnniveau in Deutschland viel zu niedrig sei.

Laut Focus Online sei dieser Vorschlag allerdings mit Vorsicht zu genießen. So würden höhere Löhne für die Wirtschaft Zusatzkosten bedeuten, das würde wiederum an die Verbraucher weitergegeben - mit der Folge, dass am Ende Preise für Waren und Dienstleistungen steigen würden.  

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jp

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