„Dicke Rabatte“

Corona wirkt sich auf Shopping aus: Klamotten-Preise purzeln – was ist mit Frühjahrsmode?

Eine Frau mit Weihnachtseinkäufen geht am 22.12.2014 durch den Regen in Hamburg.
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In München zum Beispiel ist Shopping über „Click and Meet“ möglich.

Von Zara bis H&M bieten viele Modeketten und -geschäfte aktuelle Angebote. Die Coronakrise hat die Preise bei vielen Winterklamotten purzeln lassen.

Wer in der Coronakrise shoppen gehen will, kann das – sofern es der Inzidenzwert und die aktuelle Regelung vor Ort aktuell erlauben – zum Beispiel nach dem Prinzip „Click and Meet*“. Sprich, die Shopping-Möglichkeit mit Terminvergabe. Auch beim Klamottenkauf bietet sich das an – so kann man Pulli, Jeans oder Rock im Laden anprobieren, unter Einhaltung der Hygieneregeln und mit genügend Abstand.

Doch nicht überall ist „Click and Meet“ derzeit noch möglich. Die aktuellen Regelungen und Pläne in den verschiedenen Bundesländern sind zum Teil unterschiedlich. Am besten sollte sich jeder in seiner Stadt oder Region über die bestehenden, aktuellen Einkaufsmöglichkeiten informieren.

So oder so ist es für die Modebranche derzeit alles andere als einfach. Die Branche lebt zudem davon, dass Trends wechseln. Klamotten haben also quasi ein Verfallsdatum, heißt es in einem Bericht von BR.de zum Thema. Nur in Ausnahmefällen könnten Kleidungsstücke nächstes Jahr noch einmal angeboten werden – wenn es klassisch und zeitlos sei.

„Click and Meet“ bei Ihnen noch möglich? Oder nur noch „Click and Collect“

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Und genau das spürt man auch bei den Preisen in vielen Geschäften. Ob bei Zara, H&M, Douglas, C&A, Pimkie, NewYorker oder Mango, berichtet das Portal chip.de (Stand: 24. März), „für Verbraucher springen jetzt fast bei allen Marken dicke Rabatte raus“, wie es in dem Bericht heißt. Das Portal nennt ein paar Beispiele: So habe es etwa bei C&A in einer Filiale in Köln auf Anfrage geheißen, dass es dort Winterstiefel, Winterjacken und Pullover zum halben Preis gebe; ein Wintermantel für Frauen bei Zara habe in einer Münchner Filiale zum Beispiel nurmehr 79 statt 189 Euro gekostet. Bei H&M in Stuttgart seien edle Kleider und Wintersachen zudem stark reduziert, genauso wie Klamotten aus der Kinderabteilung.

Winterklamotten im Sales – Frühjahrsklamotten längst da

Wer jedoch von solchen stark reduzierten Preisen wie zum Beispiel bei Wintermänteln profitieren will, sollte schnell sein. Denn die neuen Frühlingskollektionen sind längst da. In manchen Geschäften findet man schon so gut wie gar keine Winterklamotten im Sales mehr; in anderen noch eine stattliche Auswahl - so zum Beispiel gesehen in einer Esprit-Filiale in der Münchner Innenstadt.

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Bei der neuen Frühjahrsmode sieht man Preisnachlässe zwar hier und dort, aber längst nicht so massiv und längst nicht in allen Geschäften. Jeans, Hemden, Blusen oder T-Shirts werden vermutlich erst zu einem späteren Zeitpunkt wieder deutlich günstiger in den Läden zu haben sein. Wer stattdessen online ein Angebot findet, hat öfter das Problem, dass die passende Größe nicht dabei ist. (ahu) *Merkur.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA.

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Das Geld vor dem Euro: Kennen Sie diese EU-Währungen noch?

Pesetas, italienische Lire oder Franc: Jedes europäische Land hatte vor dem Euro eine eigene Währung.
Die Deutsche Mark, auch DM oder D-Mark genannt, war als Bargeld von 1948 bis Ende 2001 die offizielle Währung der Bundesrepublik Deutschlands. Eine Deutsche Mark war wiederum unterteilt in einhundert Pfennig. Neben Münzen gab es sie auch in fünf- bis tausend-DM-Scheinen. Noch heute sollen Milliarden D-Mark im Umlauf sein. Ein Euro soll heutzutage zwei DM wert sein.
Die italienische Lira war von 1861 bis zur Einführung des Euro das offizielle Zahlungsmittel Italiens. Sie war zudem auch in den beiden Zwergenstaaten San Marino und Vatikanstadt offizielle Währung. Doch vor 2001 spielten wegen einer anhaltenden Inflation nur noch die Werte 50, 100, 200, 500 und 1.000 Lire eine Rolle im Zahlungsverkehr. Ein Euro beträgt nach heutigem Umrechnungskurs etwa 2.000 Lire.
Die griechische Drachme galt von 1831 bis 2001. Sie war das offizielle Zahlungsmittel in Griechenland. Der Name ist bereits seit der Antike geläufig und bezeichnete schon damals eine Gewichts- und Münzeinheit aus Silber. Ihre Untereinheit war das Lepto, 100 davon ergaben eine Drachme. Umgerechnet wäre heutzutage ein Euro circa 340 griechische Drachmen wert.
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