Neues Jahr, neuer Vorsatz

52-Wochen-Challenge: Mit diesen drei Tricks sahnen Sie in einem Jahr 1.378 Euro ab

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Wie wäre es im neuen Jahr mit einer Geld-Detox?

Auto, Miete, Lebensmittel: Ehe man es sich versieht, ist der Monat schon wieder rum und der Geldbeutel leer. Zeit für einen neuen Vorsatz - und eine Geld-Detox!

Es scheint vielen schwer zu fallen, im Alltag Überblick über die Finanzen zu behalten. Neben den größeren Ausgaben kommen schließlich auch immer mehr kleinere Beträge dazu, die sich summieren. Für den Haushalt, das Auto und Hobbys geht jeden Monat viel Geld drauf. Doch bald beginnt das neue Jahr - und damit auch neue gute Vorsätze. Wie wäre es da mit einer Geld-Detox?

Dazu benötigen Sie eine gute Strategie, um Ihren Plan auch in die Tat umzusetzen. Am Ende können Sie mit kleinen Tricks sehr viel Geld sparen - ohne dabei allzu viel aufzugeben.

1. Die 52-Wochen-Challenge

52 Wochen, also ein Jahr lang, legen Sie jede Woche einen bestimmten Geldbetrag zurück. Das muss keine Unsumme sein, sondern nur der Euro-Wert, der der jeweiligen Woche im Jahresplan entspricht. In der ersten Woche ist es etwa ein Euro, in der zweiten zwei und so weiter", erklärt Sylvia Beckerle, Finanzexpertin bei der Verbraucherzentrale Rheinland-Pfalz.

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Selbstverständlich können Sie auch mehr Geld zurücklegen. Halten Sie sich aber genau an die 52-Wochen-Challenge, haben Sie so innerhalb eines Jahres 1.378 Euro mehr auf der hohen Kante. Damit Ihr Plan nicht schnell wieder in Vergessenheit gerät, sollten Sie sich Hinweise im Kalender machen oder einen Plan an einer Pinnwand aufhängen.

2. Der Fünf-Euro-Trick

Dieser Trick ist ganz einfach: Jedes Mal, wenn Sie einen Fünf-Euro-Schein im Geldbeutel haben, nehmen Sie ihn heraus und legen Sie ihn in ein Kästchen oder ein gutes, altes Sparschwein. "Über die Monate hinweg sammelt sich so einiges an Geld an", sagt Anne van Dülmen, Pressesprecherin beim Bundesverband deutscher Banken.

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Sie können auch etwas kleiner anfangen und erst mal mit Zwei-Euro-Stücke starten. Wollen Sie dagegen mehr ansparen, beginnen Sie dagegen mit Zehn-Euro-Scheinen. Allerdings rät Beckerle, von der Verbraucherzentrale Rheinland-Pfalz, immer wieder kleinere Summen des gesparten Geldes auf die Bank zu bringen und dort auf ein Tagesgeldkonto einzuzahlen. "Dann sehen Verbraucher ihren Sparerfolg schwarz auf weiß auf dem Kontoauszug, was sie motiviert - und es bringt Zinsen, auch wenn sie eher mager ausfallen", so Beckerle.

3. "Bezahl dich selbst"

Wer spart, hat oft das Gefühl, auf etwas verzichten zu müssen. Doch Sie können sich "umprogrammieren" - indem Sie einen kleinen psychologischen Trick anwenden. So werten Sie die Idee des Sparens auf, indem Sie sich selbst etwas Gutes tun und sich bewusst Geld zur Verfügung stellen. Infolgedessen überweisen Sie sich jeden Monat von Ihrem Einkommen etwa zehn Prozent auf ein Tagesgeldkonto - und somit einen Lohn an sich selbst. "Am Anfang besser mit kleinen Beträgen anfangen", rät Beckerle. Bleibt am Monatsende noch regelmäßig Geld vom Einkommen übrig, kann man die Überweisung an sich selbst schließlich auch erhöhen.

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jp

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