Robuste Nachfrage

Salesforce erhöht Jahresprognose nach starkem Quartal

Salesforce-Chef Marc Benioff (dritter von links) auf dem Weltwirtschaftsforum in Davos. Foto: Valeriano Di Domenico/World Economic Forum/dpa
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Salesforce-Chef Marc Benioff (dritter von links) auf dem Weltwirtschaftsforum in Davos. Foto: Valeriano Di Domenico/World Economic Forum/dpa

Die Corona-Krise beschwingt das Geschäft des Cloud-Anbieters Salesforce. Der amerikanische SAP-Rivale wird in Kürze auch den Ölriesen ExxonMobil im Aktienindex Dow Jones Industrial ersetzen.

San Francisco (dpa) - Der SAP-Rivale Salesforce profitiert in der Corona-Krise von einer robusten Nachfrage von Unternehmenskunden nach seiner Software.

Im vergangenen Quartal stieg der Umsatz um 29 Prozent auf 5,15 Milliarden Dollar - mehr als Analysten erwartet hatten. Der Quartalsgewinn stieg - auch dank einer Steuergutschrift - auf gut 2,6 Milliarden Dollar von 91 Millionen Dollar ein Jahr zuvor, wie Salesforce am Dienstag mitteilte.

Salesforce ist auf cloudbasierte Unternehmenssoftware spezialisiert. Im vergangenen Quartal stellte die Firma die Plattform Work.com vor, die das Management von Unternehmen unter den Bedingungen der aktuellen Pandemie erleichtern soll.

Die Jahresprognose für den Umsatz hob Salesforce nach dem zweiten Quartal von zuvor rund 20 Milliarden Dollar auf bis zu 20,8 Milliarden an.

Anleger ließen die Aktie im nachbörslichen US-Handel am Dienstag zeitweise um rund 13 Prozent steigen. Salesforce wird kommende Woche den Ölriesen ExxonMobil im Aktienindex Dow Jones Industrial ersetzen.

© dpa-infocom, dpa:200826-99-312430/2

Salesforce zum Geschäft im vergangenen Quartal

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