Kriminalität

Innenminister wollen Hetze in Messenger-Diensten unterbinden

Thomas Strobl
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Baden-Württembergs Innenminister Thomas Strobl leitet die Konferenz in Stuttgart.

Durch Hass und Hetze im Internet werden häufig Personen diskreditiert. Soziale Netzwerke müssen dem BKA 2022 rechtswidrige Inhalte melden. Das soll auch für Messenger-Dienste gelten.

Stuttgart - Die Innenminister der Länder wollen Anbieter von Messenger-Diensten wie Telegram künftig stärker im Kampf gegen Hass und Hetze in die Pflicht nehmen.

Ab dem kommenden Jahr müssen bereits Anbieter sozialer Netzwerke dem Bundeskriminalamt rechtswidrige Inhalte melden - nicht aber Messenger-Dienste, wie der Vorsitzende der Innenministerkonferenz, Thomas Strobl (CDU), der dpa am Rande der Innenministerkonferenz sagte.

„Aber auch dort sind Hass und Hetze ein massives Problem, sie erzielen hohe Reichweiten“, erklärte er. Dort dürften keine rechtsfreien Räume entstehen. Die Innenminister hätten sich darauf geeinigt, dass hier dringend eine Anpassung erfolgen müsse. dpa

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