Sensoren statt Mitarbeiter

Erste Kette nutzt Amazons Technik für Läden ohne Kassen

Supermarkt "Amazon Go Grocery Store": Der Online-Händler hat seine Techniologie zum Einkaufen ohne Kassen erstmals bei einem anderen Einzelhändler untergebracht. Foto: Ted S. Warren/AP/dpa
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Supermarkt "Amazon Go Grocery Store": Der Online-Händler hat seine Techniologie zum Einkaufen ohne Kassen erstmals bei einem anderen Einzelhändler untergebracht. Foto: Ted S. Warren/AP/dpa

Seattle (dpa) - Amazon hat seine Technologie für Läden ohne Kassen erstmals bei einem anderen Einzelhändler untergebracht. Die US-Firma OTG will damit zunächst mehrere Lebensmittelgeschäfte an den New Yorker Flughäfen Newark und Laguardia ausstatten.

Der erste davon soll bereits kommende Woche öffnen, wie OTG am Mittwoch ankündigte. Das Unternehmen betreibt mehr als 100 Läden an amerikanischen Flughäfen.

Amazon hatte erst vor wenigen Tagen bekanntgegeben, dass die Technologie nun auch anderen Händlern angeboten werde. Der Konzern nutzt sie bisher in gut zwei Dutzend seiner hauseigenen Läden mit den Namen Amazon Go. In ihnen nehmen die Kunden einfach Artikel aus dem Regal und verlassen das Geschäft. Kameras und andere Sensoren wie Waagen in den Regalböden registrieren, wer welche Waren mitgenommen hat. Der Preis wird nachträglich abgebucht.

In den Geschäften anderer Einzelhändler wird man dafür am Eingang eine Kreditkarte einlesen lassen müssen, bei Amazon Go wird ein QR-Code aus der App eingescannt.

Mitteilung von OTG

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