Digitalisierung

Bitkom fordert Milliarden für Firmen, Schulen und Homeoffice

Bitkom-Präsident Achim Berg Ende vergangenen Jahres bei einer Pressekonferenz in Berlin. Foto: Britta Pedersen/dpa-Zentralbild/dpa
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Bitkom-Präsident Achim Berg Ende vergangenen Jahres bei einer Pressekonferenz in Berlin. Foto: Britta Pedersen/dpa-Zentralbild/dpa

Berlin (dpa) - Digitalgutscheine für Firmen, ein Homeoffice-Bonus und Zuschüsse für bedürftige Familien: Aus Sicht des Branchenverbands Bitkom muss Deutschland jetzt mehr in die Digitalisierung investieren.

"Corona hat Deutschland in das digitale Zeitalter katapultiert", sagte Verbandspräsident Achim Berg am Donnerstag. Mit Vorschlägen wie einer Kaufprämie für Autos laufe die Diskussion nun aber in eine völlig falsche Richtung. "Das sind doch die Instrumente von gestern."

Der Verband schlägt stattdessen milliardenschwere Kaufanreize für Digitaltechnik vor: wiederkehrende Zuschüsse für Kinder bedürftiger Familien, Steuererleichterungen für Beschäftigte im Homeoffice und Gutscheine in Höhe von bis zu 10.000 Euro für kleine und mittlere Unternehmen. Hinzu kommen soll mehr Geld für Hard- und Software in Schule und Verwaltung.

Kurzfristig lägen die Kosten für diesen "Digitalpakt Deutschland" bei 15 Milliarden Euro, so der Bundesverband Informationswirtschaft, Telekommunikation und neue Medien (Bitkom). Eine langfristige Berechnung ist in dem Konzept nicht enthalten.

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