Mareike Ehlers

Zuletzt verfasste Artikel:

„Ich bin Seelsorger“

„Ich bin Seelsorger“

Gronau – Weltkirche im Sinne einer erdumspannenden Glaubensgemeinschaft aller Katholiken, das ist jetzt in der Gronauer Pfarrgemeinde St. Joseph erfahrbar. Die Geistlichen, die hier neu ihren Dienst angetreten haben, sind nicht etwa im Hildesheimer Umland, im Eichsfeld oder in Westfalen zu Hause, sondern stammen aus Polen und Indien. Pater Shiji Mathew und Pfarrer Dr. Wojciech Codor betreuen die katholische Kirchengemeinde St. Joseph in Gronau. – bs
„Ich bin Seelsorger“
Dach ist fertig, Lehmarbeiten folgen

Dach ist fertig, Lehmarbeiten folgen

Eddinghausen – Die Arbeiten am Backhaus in Eddinghausen schreiten voran. „Wir vom Verein möchten uns bei der Stadt Gronau bedanken, die für unser Projekt 10 000 Euro beigesteuert hat“, so Vorsitzende Susann Selbach. Das Geld sei für den Verein „Das Kleehus“ auch genau zur richtigen Zeit eingetroffen, als das Geld gerade knapp wurde, wie sie in der kleinen Runde am frühen Freitagabend auf der Baustelle verriet. Ferner machen auch die Preissteigerungen keinen Halt vor Bauwilligen. So musste der Verein feststellen, dass auch das Holz für das Dach um einiges teurer ausgefallen ist. „8 000 Euro hat uns das Dach insgesamt gekostet“, resümierte Selbach. Der Verein hatte jetzt die Mitglieder des Rates der Stadt Gronau eingeladen, den Rohbau des Backhauses zu besichtigen. – me
Dach ist fertig, Lehmarbeiten folgen
Kinder probieren sich durch Apfelsorten

Kinder probieren sich durch Apfelsorten

Rössing – Sichtlich aufgeregt steuerten die „Füchse“ – die Vorschulgruppe des Rössinger St. Peter- und Paul-Kindergartens – auf die Streuobstwiese zu. Dabei hatten Carolin Dsiosa, Gudrun Renn und Nicole Dikhoff einen Bollerwagen, der von den Jungen und Mädchen fleißig mit Äpfeln gefüllt werden sollte. „Jedes Kind darf Äpfel mit nach Hause nehmen“, versprach Gudrun Renn. Das restliche Obst soll im Kindergarten verarbeitet werden, etwa mit der Dörrmaschine. – jk
Kinder probieren sich durch Apfelsorten
Volles Haus bei Jubiläumsversammlung

Volles Haus bei Jubiläumsversammlung

Eime – Der Förderverein Johanniter-Krankenhaus Gronau hatte jetzt zu einer besonderen Versammlung eingeladen. Seine Mitglieder folgten dem Ruf in großer Zahl. Der Saal im Landgasthaus Knoche war bis auf den letzten Platz besetzt, als Vorsitzender Dr. Bernd Köhler die Jahreshauptversammlung eröffnete. „Nachdem wir im vergangenen Jahr coronabedingt nur digital tagen konnten, freuen wir uns, die heutige Versammlung wieder normal durchführen zu können“, betont Köhler.
  Der Förderverein wurde am 5. Juli 1997 gegründet und feiert somit in diesem Jahr bereits sein 25-jähriges Jubiläum. „Das ist etwas, worauf man stolz sein kann“, sagt Bürgermeister Ulf Gabriel in seinen Dankesworten und überreicht dem Vorstand einen Spendenumschlag.  – dn
Volles Haus bei Jubiläumsversammlung
Kommune wächst weiter

Kommune wächst weiter

Eime – Die Erfolgsgeschichte am Pastor-Bauer-Weg in Eime wird wohl fortgeschrieben: Am Mittwoch, 21. September, wurde nun offiziell der dritte und vierte Bauabschnitt eröffnet. Nunmehr stehen potenziellen Häuslebauern 53 weitere Baugrundstücke zum Verkauf. Das Band durchtrennten symbolisch Christian A. Grell (Geschäftsführer Sparkassen-Erschließungsgesellschaft), Ingmar Müller (Vorstandsmitglied der Sparkassse Hildesheim Goslar Peine), Makler Andreas Wentrit sowie Dr. Holger Pabsch und Annabel Bartels vom Planungsbüro Richter, Samtgemeindebürgermeister Volker Senftleben und Eimes Bürgermeister Jörg Stichnoth.
  Auf einem 47 500 Quadratmeter großen Baufeld, das im Westen an den zweiten Bauabschnitt und im Süden an den ersten Bauabschnitt angrenzt, stehen nun weitere Baugrundstücke zum Verkauf. – me
Kommune wächst weiter
„Ziel ist immer der Frieden“

„Ziel ist immer der Frieden“

Gronau – „Frieden und Sicherheit für Europa. Wie verteidigen wir in Zukunft unsere Freiheit?“ Mit dieser Thematik befasste sich eine Podiumsdiskussion an der KGS Gronau, koordiniert vom Fachbereichsleiter Gesellschaft, Sebastian Rudolph. Moderatorin war Mariam Kublashvili von „Diskutier mit mir“. Diese Nicht-Regierungsorganisation hat sich zum Ziel gesetzt, den Dialog zwischen Vertretern unterschiedlicher Standpunkte zu fördern, die sonst wohl nicht miteinander ins Gespräch kämen. 
  Weiter gehörten zur Runde Shanna Thalmann und KGS-Schüler Felix Dammaschke als Angehörige des Jugendparlaments beim Landkreis Hildesheim sowie Frank Blobel, Jugendoffizier der Bundeswehr aus Göttingen. Ebenfalls eingeladen war ein Vertreter der „Deutschen Friedensgesellschaft – Vereinigte Kriegsdienstgegner“, der aber kurzfristig absagen musste. 
  Im Publikum saßen Schülerinnen und Schüler aus den Klassen zehn und elf, die ihre Standpunkte einbringen konnten. So lautete die erste Frage an das Plenum: „Wird auch unsere Freiheit in der Ukraine verteidigt?“, und die Mehrheit stimmte mit „Nein“. – bs
„Ziel ist immer der Frieden“
„Reise durch die Vergangenheit“

„Reise durch die Vergangenheit“

Betheln – Endlich war es so weit: Nach drei Jahren fand wieder eine Grenzbegehung in Betheln statt, und die stolze Zahl von etwa 80 Personen zeugte von dem großen Interesse daran, gemeinschaftlich die heimische Landschaft und Geschichte zu erkunden. Genau genommen war es wieder eine „Grenzbefahrung“ mit Treckern und Anhängern, zu der Gronaus Bürgermeister Ulf Gabriel sowie die Bürgerbeauftragten Jürgen Kossmann und Rüdiger Snell alle Beteiligten mit einem Schluck „Gronauer Grundwasser“ willkommen hießen, darunter die Landtagsabgeordnete Laura Hopmann (CDU) und die Landtagskandidatin Andrea Prell (SPD). Die historischen Erläuterungen gaben Pastor i. R. Klaus Depping, der von 1976 bis 1987 die Bethelner Pfarrstelle bekleidete, und Heimatpfleger Hans-Henning Maas, ergänzt durch Beiträge weiterer Teilnehmer zu einzelnen Punkten. – bs
„Reise durch die Vergangenheit“
Neu: Spendenlauf beim Herbstzauber“-Markt

Neu: Spendenlauf beim Herbstzauber“-Markt

Es gibt einen Bambini-Lauf um 11 Uhr für Kinder im Alter von vier bis zehn Jahren (ohne Startgebühr) und einen Kinder- und Erwachsenen-Lauf für alle ab elf Jahre, der um 11.45 Uhr starten wird. Die Startgebühr beträgt pro Teilnehmer zehn Euro. Der Förderverein „Challenge Team Gronau“ möchte einen Großteil des Erlöses dem Förderverein der Grundschule Gronau und dem Förderverein der KGS Gronau zukommen lassen. Eine Anmeldung ist auf der Homepage des Vereins unter www.förderverein-challenge-team-gronau-leine.de bis 30. September möglich. – me
Neu: Spendenlauf beim Herbstzauber“-Markt
„Es ist viel Neues dazugekommen“

„Es ist viel Neues dazugekommen“

Eime – In Eime wird in der Kindertagesstätte an der Mecklenburger Straße ein Doppelgeburtstag gefeiert: Der Kindergarten feiert sein 20-jähriges Bestehen und die Krippe ihren fünften Geburtstag. Beide Anlässe werden am Samstag, 17. September, mit einem Geburtstagsfest begangen. „Im Frühjahr haben wir schon mit den Planungen begonnen“, berichten Kita-Leiterin Melanie Urbanke und ihr Stellvertreter Luca Glies. Das Team freut sich, das Fest ausrichten zu können und hat jede Menge Einladungen an ehemalige Weggefährten der Einrichtung verschickt, mit denen man ein paar schöne Stunden verbringen möchte – und zwar am liebsten bei schönem Wetter rund um die Kita-Einrichtung. „Wir freuen uns auf viele ehemalige Kindergartenkinder, aber auch ehemalige Bufdis, Praktikanten und Kollegen sowie Gäste aus dem Kita- und Schulbereich und von Rat und Verwaltung“, wie Urbanke zusammenfasst. „Wir haben viele Rückmeldungen und werden den Doppelgeburtstag stimmungsvoll begehen“, so die Kita-Leiterin im LDZ-Gespräch. – me
„Es ist viel Neues dazugekommen“
„Wird uns noch eine ganze Weile beschäftigen“

„Wird uns noch eine ganze Weile beschäftigen“

Lübbrechtsen – Ortsbrandmeisterin Sabrina Arend aus Rott begrüßte nach zwei Jahren Distanz sowohl die Mitglieder der Einsatzabteilung als auch die Fördermitglieder, die Ehrenortsbrandmeister Friedrich Glenewinkel und Detlef Körner sowie den Samtgemeindebürgermeister Volker Senftleben und Gemeindebrandmeister Frank Kirchner.
Bei aller Freude darüber, dass wieder alle Mitglieder an der Versammlung teilnehmen durften, herrschte große Traurigkeit im Raum. Man erinnerte sich an den tragischen Flugzeugabsturz eines Segelfliegers aus Magdeburg im Ortskern (die LDZ berichtete). „Das, was wir erlebt haben, wird uns bestimmt noch eine ganze Weile beschäftigen“, so Arend.
„Wird uns noch eine ganze Weile beschäftigen“
Premiere für den Projektchor

Premiere für den Projektchor

Wallenstedt – „Was wir vermitteln wollen, ist verbindendes Singen“, sagte Frank Moormann kurz vor dem ersten Auftritt des Wallenstedter Projektchors – ein Chor, dessen Mitglieder sich erst vor sechs Monaten zu Proben zusammengefunden haben (die LDZ berichtete). Geübt wurde anfangs alle 14 Tage, zuletzt dann einmal in der Woche. Sie trafen sich extra für diese allererste Vorstellung zum „Tag des offenen Denkmals“ auf dem Brunotteschen Hof in Wallenstedt und kommen aus einem Gebiet, das von Eitzum bis Eime und von Haus Escherde bis Rheden reicht – ein Gebiet, das sie durch ihr gemeinsames Singen verbinden wollen. „Vielleicht“, so Moormann, „entwickelt sich dieses Projekt über den „Tag des offenen Denkmals“ hinaus zu einer Institution – es wäre wünschenswert. – kal
Premiere für den Projektchor
„Wir sind schon fleißig am Üben“

„Wir sind schon fleißig am Üben“

Gronau – Die Vorbereitungen auf das „Jubiläumskonzert“ laufen auf Hochtouren: Der Musikzug der Freiwilligen Feuerwehr Gronau begeht sein 95-jähriges Bestehen am Samstag, 8. Oktober, um 19 Uhr mit einem Konzert in der Aula der KGS Gronau. Der Vorverkauf ist bereits angelaufen, Karten gibt es bei Schreibwaren Thöne, Blanke Straße 14, in Gronau zum Preis von zehn Euro pro Karte bei freier Platzwahl, berichten Musikzugführerin Inge Hahn und Jugendwart Marco Friedrich im LDZ-Gespräch. Es werde am Abend zwei Konzertteile geben, dazwischen eine Pause, so dass das Konzert auf etwa zweieinhalb Stunden angelegt ist, erläutert Hahn. – me
„Wir sind schon fleißig am Üben“
Herfort übernimmt Vorsitz

Herfort übernimmt Vorsitz

Gronau – Vor Kurzem hielten die Mitglieder der Jungen Union Leinebergland ihre Mitgliederversammlung im Gasthaus „Ebeling“ in Rheden ab. Im Mittelpunkt der Versammlung stand die Wahl eines neuen Vorstands. Alexander Herfort aus Eime wurde zum neuen Vorsitzenden gewählt. 
  Gewählt wurden zudem Isabell Bünemann-Pawel als stellvertretende Vorsitzende, Henrik-Constantin Hennies zum Schatzmeister, Fabian Behrens zum stellvertretenden Vorsitzenden sowie in Abwesenheit Johannes Weigelt zum Schriftführer.  – gök
Herfort übernimmt Vorsitz
Viele Attraktionen angeboten

Viele Attraktionen angeboten

Betheln – Sportliche Betätigung hält nicht nur fit und gesund: Sport macht auch in jedem Alter viel Spaß, wie die rund 100 Sportler aus allen Generationen an den verschiedenen Stationen beim großen Familienfest des MTV Betheln bewiesen haben. Ein Highlight für die Jüngsten war das Mini-Sportabzeichen, das sie ablegen konnten. 30 Nachwuchssportler nutzten die Gelegenheit, absolvierten die sechs kindgerechten Übungen und freuten sich im Anschluss über die Urkunde des Kreissportbunds. 
  Begeistert waren aber nicht nur die Kleinen: Auch Iris Schwetje und Petra Sack, die das Mini-Sportabzeichen abnahmen, hatten viel Freude. Beeindruckt zeigten sich die MTVlerinnen hier nicht nur von den Leistungen des Nachwuchses, sondern auch von der Bewegungsfreude der Senioren. Wie MTV-Vorsitzender Uwe Marhenke berichtete, war die jüngste Teilnehmerin zwei Jahre alt. Als älteste Teilnehmerin folgte eine 90-Jährige der Einladung zur Bewegung, stürzte sich ins fröhliche Getümmel und absolvierte Übungen aus dem Kindersportabzeichen. 
  Mutig und verwegene Dinge auszuprobieren, zu klettern, zu hüpfen, zu laufen oder zu balancieren – dazu luden auch viele weitere Stationen auf dem Parcours ein, den die Ehrenamtlichen vom MTV vorbereitet hatten.  – oel
Viele Attraktionen angeboten
Position als Vermieter ausbauen

Position als Vermieter ausbauen

Gronau – Im Rahmen der letzten Haushaltsplanberatungen kam Albert Rehse (SPD) auf die Idee, dass man die Gronauer Verwaltungsgebäude auf die Samtgemeinde Leinebergland übertragen könnte. Daraufhin stellte er vor einigen Monaten einen Prüfauftrag an die Verwaltung, um hierzu einmal die finanziellen Effekte für den städtischen Haushalt abzubilden. 
  „Es wäre doch eigentlich logisch, wenn die Rathäuser analog zu den Feuerwehrhäusern in das Eigentum der Samtgemeinde übergehen“, erklärte Rehse die Beweggründe seines Antrages jetzt im Ausschuss für Finanzen, Bau und Klimaschutz der Stadt Gronau. Bei Enthaltungen von Albert Rehse und Karsten Schulz (Linke) sprach sich der Ausschuss dafür aus, die Verwaltungsgebäude in Gronau beide im Besitz der Stadt zu belassen.
  Die Verwaltung hatte in der Vorlage ausführlich begründet, dass ein Eigentümerwechsel mittel- und langfristig keinen Sinn macht. Zwar würde es kurzfristig eine finanziell sinnvolle Entscheidung sein, doch langfristig ist die Rendite nach 20 Jahren aufgebraucht, heißt es.
Position als Vermieter ausbauen
Hannelore Presuhn ist 60 Jahre Mitglied

Hannelore Presuhn ist 60 Jahre Mitglied

Banteln – Ehrungen von drei Jahren standen jetzt auf der Tagesordnung bei der Jahreshauptversammlung des DRK-Ortsvereins Banteln. Vorsitzende Marlis Sürig begrüßte im Dorfgemeinschaftshaus zahlreiche Mitglieder sowie den Ehrenamtskoordinator Fabian Binnewies vom DRK-Kreisverband Alfeld. Sürig nahm anschließend die Ehrungen vor, die ab 2020 coronabedingt nicht durchgeführt werden konnten. 2020 waren 25 Jahre im DRK-Ortsverein Christa Kautz und Andrea Luther-Gerlach, 40 Jahre Edith Braukmüller, Ilse Greber, Ilse-Marie Hager, Dorothea Lammers, Hildegard Mundt, Edeltraud Schulz und Renate Schwarze sowie 50 Jahre Anneliese Bollmann, Elisabeth Howind und Herta Weigelt. Für das Jahr 2021 sind es 25 Jahre bei Marianne Gerke, Meike Hartmann, Marianne Schunert und Birgit Sürie-Großkreutz, 40 Jahre bei Gudrun Fust, 50 Jahre bei Helga Matzke und 60 Jahre bei Hannelore Presuhn. 40 Jahre Mitglied sind in diesem Jahr Karin Ohlenburg und Elke Brand, 50 Jahre Trudel Fricke und Ruth Rämisch.  – ml
Hannelore Presuhn ist 60 Jahre Mitglied
Arbeiten am Backhaus schreiten voran

Arbeiten am Backhaus schreiten voran

Eddinghausen – Mehr als ein Vierteljahr liegt es zurück, dass beim Aufbau des Backhauses in Eddinghausen Richtfest gefeiert wurde. Seitdem schritten die Bauarbeiten zügig voran. Die Gefache wurden ausgemauert, die Zwischendecke eingezogen, und der so entstandene Dachboden ist durch eine historische Tür von außen erreichbar. Das Dach wird jetzt von einem Türmchen gekrönt, obenauf die Wetterfahne mit Anzeige der Himmelsrichtungen, und ganz auf der Spitze soll die Jahreszahl 2022 prangen. Verluste bei den originalen Steinen und Ziegeln blieben nicht aus, denn das Abbruchmaterial war unsortiert aus Hoyershausen und Eime angeliefert und zwischengelagert worden.  - bs
Arbeiten am Backhaus schreiten voran
Spritpreise ziehen wieder gewaltig an

Spritpreise ziehen wieder gewaltig an

Gronau/Eime – Schluss mit günstigem Tanken: die Preise an den Tankstellen der Republik schossen gestern in den frühen Morgenstunden in die Höhe. Geschuldet war dies dem Ende des Tankrabatts. Die Energiesteuer auf Kraftstoffe ist nun wieder auf dem alten Niveau.
Mit Blick auf das Ende des Tankrabatts machten sich am Mittwoch zahlreiche Autofahrer auf den Weg zu den Zapfsäulen, um noch einmal von den günstigen Preisen zu profitieren. Wir haben uns in Gronau und Eime einmal umgehört. – mb
Spritpreise ziehen wieder gewaltig an
„Was machen die eigentlich?“

„Was machen die eigentlich?“


Gronau – 1872 wurde in Gronau ein Kriegerverein gegründet, aus dem sich die heutige Kyffhäuser-Kameradschaft entwickelt hat. Einer der kleinsten, gleichzeitig aber der älteste Verein in der Stadt (die LDZ berichtete). Aus Anlass des 150-jährigen Jubiläums trafen sich die Mitglieder und Gäste in familiärer Runde im Wilhelm-Fricke-Haus.
Für die Stadt Gronau äußerte der stellvertretende Bürgermeister Friedrich Härterich die Hoffnung, der Kyffhäuser-Bund möge hier weiterhin lange bestehen. Von einem „so wichtigen Ereignis“ sprach Klaus Krumfuß, stellvertretender Samtgemeindebürgermeister und selbst Mitglied der Kameradschaft. „Kyffhäuser, was machen die eigentlich?“, diese Frage war Leitgedanke seiner Grußworte. – bs
„Was machen die eigentlich?“
Erste Hindernisse noch in diesem Jahr

Erste Hindernisse noch in diesem Jahr

Betheln – Die Jugendlichen aus Betheln sind bereits fleißig am Sammeln von Spenden für die Ausstattung ihrer Skate-Anlage am Sportplatz, gehen dafür von Haustür zu Haustür. In vielen Fällen wird das Engagement der Jugendlichen um Johann Lampe-Dreyer, dessen Bruder Roman sowie Max Kirschniok und ihren Freunden begrüßt und zumeist mit einer Spende unterstützt. Nachdem die Stadt Gronau Mitte März die 17 mal 24 Meter große Asphaltfläche am Sportplatz für 15 000 Euro herrichten ließ, dürfen sie die Jugendlichen bereits nutzen, auch wenn die Hindernisse noch fehlen. Die aber sollen in einem nächsten Schritt kommen, und hier hatten die Jugendlichen der Stadt Gronau klar signalisiert, sich auch hier zumindest mit einem Teil der Summe durch eine Spendenbeteiligung teilhaben zu wollen.
Erste Hindernisse noch in diesem Jahr
Welche Ziele verfolgen die Eigentümer?

Welche Ziele verfolgen die Eigentümer?

Gronau – Mit dem Programm „Lebendige Zentren“ sollen Stadt- und Ortsteilzentren attraktiver und zu identitätsstiftenden Standorten für Wohnen, Arbeiten, Wirtschaft und Kultur weiterentwickelt werden. Die Stadt Gronau ist 2016 als eine der ersten Kommunen in Niedersachsen in das Förderprogramm aufgenommen worden – und hat dadurch in den vergangenen Jahren bereits sichtbare Veränderungen in der Innenstadt im öffentlichen Raum erzielt, wie Bauamtsleiter Maik Götze und Thomas Mensing von der Verwaltung im Pressegespräch erläutern. So waren die vergangenen Jahre durch eine Fülle von Baumaßnahmen gekennzeichnet.  
Als erstes Projekt wurde 2016 der Ratskellerplatz umgesetzt. Die umfangreichste Maßnahme stellte bisher die Bautätigkeit an der Gronauer Hauptstraße dar. Möglich seien die Projekte geworden, da sich die Stadt intensiv um Fördermittel bemüht hat.  Das Förderprogramm „Aktive Stadt- und Ortsteilzentren“, was heute „Lebendige Zentren“ heißt, ermögliche der Stadt neben den unterschiedlichen Bauprojekten nicht nur die öffentlichen Anlagen in den Blick zu nehmen, sondern auch die Situation im „Gronauer Viereck“. Die Stadt habe nicht nur die Chance, Verkehrsanlagen und barrierefreie Plätze herzustellen. So könne und möchte sie auch städtebauliche Maßnahmen ergreifen, die eine nachhaltige und über Jahrzehnte ausgerichtete Innenstadt mit einem lebenswerten Zentrum ermöglicht. In einem zweiten Schritt möchte man dazu jetzt alle Eigentümer des Gronauer Vierecks ansprechen und zu einer Informationsveranstaltung am 7. September um 18 Uhr in die Eimer Mehrzweckhalle einladen.
„Unser Wunsch ist es, mal einen Überblick zu bekommen, welche Ziele eigentlich die Grundstückseigentümer in der Innenstadt in der Zukunft verfolgen“, erläuterte Götze. Im Gronauer Viereck seien 330 Grundstücke auf 225 Eigentümer verteilt. 
Viele kleine Häuser würden dort Wand an Wand stehen, der Wunsch nach einer Vergrößerung oder Veränderung sei oft groß, aber nicht bekannt. Hier könnte die Stadt als Vermittler tätig werden.  – me
Welche Ziele verfolgen die Eigentümer?
Ersten Platz holt Ryan Hoeft

Ersten Platz holt Ryan Hoeft

Gronau – Der Schützenverein Gronau konnte in diesem Jahr wieder eine Ferienpassaktion im Gronauer Schützenhaus anbieten. 13 Kinder und Jugendliche im Alter von fünf bis 15 Jahren haben an der Veranstaltung teilgenommen.  Drei sportliche Disziplinen kamen zur Auswertung: zehn Schuss mit dem Licht- beziehungsweise Luftgewehr je nach Alter, Bogenschießen und sechs Pfeile auf die Dartscheibe. In jeder Disziplin konnten maximal 13 Punkte, also insgesamt 39 Punkte erreicht werden. Den ersten Platz hat Ryan Hoeft mit 33 Punkten belegt – vor Noèl Stieler (25 Punkte) und Nicklas Marahrens (24 Punkte.)
Ersten Platz holt Ryan Hoeft
Gefahrgut-Einsatz am Bahnhof

Gefahrgut-Einsatz am Bahnhof

Elze – Ein Gefahrguteinsatz hat am frühen Sonntagnachmittag, 14. August, ein Großaufgebot an Einsatzkräften auf den Plan gerufen. Vorm Elzer Bahnhof wimmelte es zunächst nur so von Blaulichtfahrzeugen: Neben der Feuerwehr, die zunächst mit etlichen Fahrzeugen und rund 100 Kräften angerückt war, waren ein Rettungswagen, das Notfallmanagement der Deutschen Bahn (DB) sowie die Bundespolizei vor Ort. Der Bahnhof wurde während des Einsatzes gesperrt, ebenso wurde der Zugverkehr eingestellt. Was war passiert? Auf dem Wagen eines Zuges, auf dem zwei Behälter transportiert wurden, trat aus einem der beiden Phosphorsäure aus, wie Einsatzleiter und Stadtbrandmeister Heiko Buschmann erläuterte. Der betroffene Zug befände sich auf der Bahnstrecke Richtung Hannover, gut 500 Meter vom Elzer Bahnhof entfernt. „Es besteht kleinerlei Gefährdung für die Bevölkerung“, betonte Buschmann bereits während des Feuerwehreinsatzes.  – me
Gefahrgut-Einsatz am Bahnhof
Baumstamm gerät im Wald in Brand

Baumstamm gerät im Wald in Brand

Nette – Am Freitagabend, 12. August, brannte gegen 22.30 Uhr im Wald zwischen Nette und Upstedt ein Baumstamm. Kurz vor dem Brandausbruch war laut Polizeibericht von Zeugen ein Pkw beobachtet worden, welcher in dem Bereich umherfuhr und sich schließlich in Richtung Upstedt entfernte. Wenige Minuten später bemerkten die ersten Anwohner aus Nette Feuerschein im diesem Bereich. Hierüber wurde die Leitstelle der Feuerwehr informiert, welche unverzüglich ein größeres Aufgebot an Rettungskräften entsandte. 
 Dem schnellen Eingreifen der Feuerwehr sei es letztlich zu verdanken, dass sich der Brand nicht weiter ausbreiten konnte. Der Brandort blieb auf einen alten Baumstamm (Totholz) und etwa 20 bis 30 Quadratmeter Vegetation begrenzt. Neben einer Streife der Bad Salzdetfurther Polizei befanden sich die ehrenamtlichen Retter der Feuerwehren aus Nette, Upstedt, Bültum, Ilde, Bockenem und Bornum im Einsatz. Die Polizei hat die Ermittlungen zur Brandursache aufgenommen. Aufgrund der Tageszeit und der Örtlichkeit sei eine Selbstentzündung nahezu ausgeschlossen. 
 Hinweise, insbesondere zu dem Pkw, der dort vor dem Brand gesichtet wurde, nimmt die Polizei in Bad Salzdetfurth unter der Telefonnummer 05063/9010 entgegen.
Baumstamm gerät im Wald in Brand
„Haben volles Programm“

„Haben volles Programm“

Gronau – Nicht nur der Sommer gibt Vollgas, auch der Musikzug Gronau hat derzeit viele Termine und Auftritte vor der Brust. Die rund 25 Aktiven um Musikzugführerin Inge Hahn haben dabei große Freude, ihr Können dem Publikum zu präsentieren. Vor allem nach den zwei Jahren Pandemie strotzt der Klangkörper nur so voll Energie. Davon können sich die Besucher auch beim dritten und letzten Konzert unter freiem Himmel im Rahmen der Sonntagskonzertreihe überzeugen. Der Musikzug der Freiwilligen Feuerwehr Gronau spielt noch einmal am  21. August in der Zeit von 15 bis 16 Uhr auf dem Ratskellerplatz Gronau auf. Bänke werden ebenfalls wieder aufgestellt, kündigt Jens Köllemann, stellvertretender Musikzugführer, an. „Wir wollen bei diesem Konzert auch ein paar Liederwünsche erfüllen, die uns beim letzten Sonntagskonzert genannt wurden“, kündigt Musikzugführerin Inge Hahn an. – me
„Haben volles Programm“
Container begeistern

Container begeistern

Gronau – „Ich bin ganz froh, die Kinder sind nun gut untergebracht. Jetzt kann die Bauphase starten“, sagt Ines Göbel, Leiterin des evangelischen Kindergartens in Gronau. Damit meint die Kita-Leiterin den sieben Meter langen und drei Meter breiten Container-Komplex, der im Eingangsbereich der Einrichtung an der Falkenstraße nicht zu übersehen ist. Grund für das Übergangsdomizil der gelben Gruppe ist ein Wasserschaden, der bereits im vergangenen Sommer bei einer Reparatur zufällig entdeckt worden war und das Team der Kita, den Bauausschuss der Kirchengemeinde und die Architektin seither mächtig auf Trab hält. Während der jüngsten Schließzeit der Kita sind nun die Container in Gronau eingetroffen und aufgestellt worden, so dass sich die beauftragten Firmen in den nächsten Wochen des Wasserschadens annehmen können.  – me
Container begeistern
Pfarrhaus ist älter als Kirche Sankt Georg

Pfarrhaus ist älter als Kirche Sankt Georg

Banteln – Zur Sommerkirche im Bantelner Pfarrgarten konnte Pastorin Claudia Edelmann zahlreiche Gäste – auch aus umliegenden Gemeinden – begrüßen. Die Liedauswahl hatte sie dem Gottesdienst unter freiem Himmel entsprechend gestaltet, von „Geh aus mein Herz und suche Freud“ aus der Feder des barocken Kirchenlieddichters Paul Gerhardt bis zu Reinhard Meys „Über den Wolken“. In angenehmer Umgebung, bei nicht zu heißen Temperaturen und leichtem Luftzug, schloss sich ein gemütliches Beisammensein mit Kaffee und Kuchen an. Wilfried Rott nutzte die Gelegenheit, aus der 300-jährigen Geschichte des Pfarrhauses zu berichten, das 1722 errichtet wurde und somit älter ist als die Kirche Sankt Georg von 1788. Der Hausbau fällt in die Amtszeit des Pastors Henning Friederichs, der von 1717 bis 1761 hier wirkte.  – bs
Pfarrhaus ist älter als Kirche Sankt Georg
Zugabe wird lauthals gefordert

Zugabe wird lauthals gefordert

Wallenstedt – Zusammen geht es besser, auf Englisch „Better together“: So hieß nicht nur das Musiktrio, das am vergangenen Wochenende im Garten des Brunotteschen Hofs spielte – man könnte es auch als das inoffizielle Motto der ganzen Veranstaltung bezeichnen. Brach liegende kulturelle Aktivitäten aufleben zu lassen und die Menschen so wieder zusammen zu bringen war die Intention des Vereins Brunottescher Hof, Initiator der Veranstaltungsreihe „Es steht nicht im Programm“ und damit auch des Konzertabends. Das Förderprogramm „Niedersachsen dreht auf“ lieferte die notwendige finanzielle Basis für das Vorhaben, das Wetter spielte auch mit – einem schönen Abend stand also nichts mehr im Weg.
Wer nicht ohnehin schon von Bekannten und Verwandten auf das musikalische Highlight hingewiesen worden war, hörte sicher von weitem bereits die Musik und kam auf einen Sprung vorbei. Mit Swing, Pop, Soul, lateinamerikanischen Klängen und dazu teils zweistimmigem Gesang traf das Musiktrio – bestehend aus Michael Fanger (Gitarre, Gesang), Wolfgang Ernst (Stage-Piano) und Stefan „Enrico“ Heinrich (Gitarre, Gesang) – bei den zahlreichen Besuchern voll ins Schwarze.  – kho
Zugabe wird lauthals gefordert
AST lädt wieder zur Kultparty ein

AST lädt wieder zur Kultparty ein

Eime –  Nachdem es in diesem Jahr keinen „Tanz in den Mai“ gab, soll nun aber am Samstag, 27. August, in der Eimer Mehrzweckhalle die „Eimer Sommerparty“ stattfinden. „Nach Corona geht es nun mit einer legendären Kultparty in der Mehrzweckhalle Eime weiter. Da freuen wir uns alle richtig drauf“, so Dreyer. Einlass ist ab 19.30 Uhr. Karten gibt es im Vorverkauf im Freibad Eime und bei der Leine-Deister-Zeitung in Gronau (Junkernstraße 13) für 10 Euro. Wenn noch vorhanden, gibt es Restkarten an der Abendkasse für 12 Euro. – gök
AST lädt wieder zur Kultparty ein
Naturkundliche Wanderung in Weenzen

Naturkundliche Wanderung in Weenzen

Weenzen – Der Naturschutzverein Gronau unter dem Dach des Ornithologischen Vereins Hildesheim zusammen mit der Nabu-Gruppe Hildesheim hatte zu einer naturkundlichen Wanderung eingeladen. Ziel war der geologische Lehrpfad im Weenzer Bruch. Das Gebiet zwischen Weenzen, Duingen und Wallensen ist in geologischer Hinsicht bemerkenswert.
Bodenschatzvielfalt
Fast nirgendwo in Deutschland findet man auf so engem Raum eine solche Vielfalt an Bodenschätzen. Das Besondere dabei ist, dass es sich um Rohstoffe aus den drei Erdzeitaltern Erdaltertum, Erdmittelalter und Erdneuzeit handelt. Hier findet man Gips, der sich vor ungefähr 250 Millionen Jahren (Perm) in einem Zechsteinmeer abgelagert hatte, direkt neben grade einmal drei Millionen Jahre alten Braunkohlefeldern (Tertiär). n unmittelbarer Nachbarschaft finden sich außerdem Kalkgestein und hochwertiger Ton. Beides sind Ablagerungen aus dem Jura beziehungsweise der Kreide und somit 140 bis 150 Millionen Jahre alt. Und nicht zu übersehen: feiner weißer Quarzsand mit einem Alter von rund 30 Millionen Jahren (Tertiär). In dieser Zeitspanne zwischen 250 bis drei Millionen Jahren bewegte sich die Gruppe also auf der sechs Kilometer langen Wanderstrecke des geologischen Lehrpfades unter der Führung von Uwe Jauss aus Eime.
Naturkundliche Wanderung in Weenzen
Unterwasserspiele in dritter Dimension

Unterwasserspiele in dritter Dimension

Gronau – Insgesamt 19 Kinder und Jugendliche konnten kürzlich im Gronauer Freibad ausprobieren, wie es sich anfühlt, unter Wasser zu atmen. In Kooperation mit der Samtgemeinde Leinebergland und der Jugendpflege der Stadt Alfeld veranstaltete die Tauchsparte des TSV Gronau zwei Ferienpassaktionen. „Für unseren Verein sind die Ferienpassaktionen immer wieder eine tolle Gelegenheit, um junge Menschen für unser schönes Hobby zu begeistern“, so Stefanie Nolte, Vorsitzende der Tauchsparte, die auch an den beiden Tagen jeweils die Kinder und Jugendlichen im Freibad begrüßte.  Zunächst gab es eine kurze Einführung, in der sich die Teilnehmer mit der Tauchausrüstung vertraut machen konnten, aber dann ging es auch schon bald ins Becken.
Unterwasserspiele in dritter Dimension
Freibad-Abkühlung am Donnerstag bis 22.30 Uhr möglich

Freibad-Abkühlung am Donnerstag bis 22.30 Uhr möglich

Gronau – Da die im Juli erfolgte Verlängerung der Freibad-Öffnungszeit aufgrund der extrem Wetterlage von den Besuchern begeistert angenommen worden ist (die LDZ berichtete), wird die Aktion am kommenden Donnerstag, 4. August, – dem wohl heißesten Tag in dieser Woche – ähnlich wiederholt. Einlass ist bis 22 Uhr, geschlossen wird um 22.30 Uhr, wie die Stadt Gronau mitteilt. In der Zeit von 19.30 bis 20.30 Uhr wird ein zusätzlicher Fitnesskurs im Wasser angeboten. Ferner weist die Stadt daraufhin, dass Besucher, die das Bad ab 17 Uhr besuchen, lediglich den Abendkartenpreis zahlen müssen (Erwachsene 2,60 Euro, Kinder 0,90 Euro)
Freibad-Abkühlung am Donnerstag bis 22.30 Uhr möglich
Am „Herd des Metallarbeiters“ werkeln

Am „Herd des Metallarbeiters“ werkeln

Gronau – Die Nachfrage nach Handwerkern und deren Dienstleistungen ist in Deutschland immens groß und kann nicht immer gedeckt werden, da in vielen Berufszweigen nicht genügend Facharbeiter vorhanden sind. Der Bund, das Land Niedersachsen, seine Landkreise und Kommunen sind stetig bemüht, mit unterschiedlichen Programmen diese Situation zu verbessern. Eine Aktion vom Jugendzentrum Gronau im Rahmen des Ferienprogramms ist ein kleiner Beitrag zu diesem Thema. Kinder und Jugendliche im Alter von neun bis 15 Jahren hatten jüngst an einem Nachmittag die Möglichkeit, in den Beruf des Schmieds hineinzuschnuppern. Wer sich einmal in dem alten Handwerk des Schmiedens ausprobieren wollte, war im Schmiede-Workshop von Schmied Falk Laxander genau richtig. Der Kunst- und Silberschmied aus Lehrte zeigte den 16 Teilnehmern, die in zwei Gruppen nacheinander am Workshop teilnahmen, wie seine Arbeit funktioniert. - tw
Am „Herd des Metallarbeiters“ werkeln
Neues Domizil für Bücherei Deinsen

Neues Domizil für Bücherei Deinsen

Deinsen – Die Bücherei Deinsen ist umgezogen und hat auf dem Hof Pietsch, Lange Straße 3, in der ehemaligen Sattelkammer eine neue Bleibe gefunden. Landwirt Heinz-Eberhard Pietsch stellt dem Bücherei-Team die 27 Quadratmeter mietfrei zur Verfügung – und damit ist dem Team um Heike Bothmann-Reimers, Hildegard Bothmann und Brunhilde Mikolajewski buchstäblich ein Stein vom Herzen gefallen. 
Neues Domizil für Bücherei Deinsen
Mit Musik Gutes tun

Mit Musik Gutes tun

Banteln – Kleine Erinnerung: Morgen Abend beginnt um 18.30 Uhr im Bürgertreff Banteln das Benefizkonzert zugungsten der örtlichen Flüchtlingshilfe (die LDZ berichtete). Einlass ist ab 18 Uhr. Bei kostenfreiem Eintritt erhoffen sich die Organisatoren um Helfried Bock, Karl-Heinz Gieseler und Michael Pütz von den Besuchern eine Spende für den Förderkreis Integration der Samtgemeinde Leinebergland.
Mit Musik Gutes tun
4000 Besucher im Gronauer Freibad

4000 Besucher im Gronauer Freibad

Gronau – Wer am Dienstag oder Mittwoch nicht gerade im Ferienflieger Richtung Urlaubsparadies und Sonne saß, musste nicht traurig sein: Da im heimischen Leinebergland ebenfalls Rekord-Temperaturen verzeichnet wurden, dürfte – wohl oder übel – jeder an diesen beiden Tagen mit außergewöhnlicher Wetterlage in Urlaubsstimmung gekommen sein. Und jeder hatte da so seine Tricks, wie er sich eine Abkühlung verschafft. Ein willkommenes Angebot, das die Stadt Gronau kurzfristig auf den Weg gebracht hatte, wurde ebenfalls in vollen Zügen genossen. So wurde am Mittwoch, 20. Juli, die Öffnungszeit des Gronauer Freibads spontan verlängert – statt bis 20 Uhr konnten die Besucher an diesem Tag bis Mitternacht in dem „Urlaubsparadies“ an der Kuhmasch eine Abkühlung suchen.  Den ganzen Tag über – also von 6 bis 24 Uhr – wurden über 4 000 Badegäste verzeichnet. – me
4000 Besucher im Gronauer Freibad
Drei Bands sind am Start

Drei Bands sind am Start

Banteln – Am kommenden Samstag, 23. Juli, ist es so weit: Dann steigt im Bürgertreff Banteln das von Helfried Bock, Karl-Heinz Gieseler und Michael Pütz organisierte Benefizkonzert zugunsten der örtlichen Flüchtlingshilfe. Als Schirmherren konnte das Trio Samtgemeindebürgermeister Volker Senftleben und Gronaus Bürgermeister Ulf Gabriel gewinnen. Los geht der Benefiz-Rock um 18.30 Uhr, Einlass ist ab 18 Uhr.
Die Organisatoren, die gerne etwas für die Flüchtlingshilfe in der Samtgemeinde Leinebergland im Rahmen eines Konzertes auf die Beine stellen wollen, hoffen bei kostenfreiem Eintritt hier auf Spenden der Konzertbesucher für die gute Sache. Drei Bands haben ihnen prompt zugesagt, die am Abend ohne Gage auftreten werden. Das Engagement der Organisatoren und Bands begrüßt insbesondere Jens Wolf, der als Vorsitzender des Förderkreises Integration der Samtgemeinde Leinebergland den Erlös des Benefizkonzertes 1:1 erhalten wird und sich über die Unterstützung freut. Das Geld werde in integrative Projekte fließen, so wie es der Vereinszweck vorsieht, erläutert Wolf. 
Drei Bands sind am Start
Freibad Gronau ist Mittwoch bis 24 Uhr geöffnet!

Freibad Gronau ist Mittwoch bis 24 Uhr geöffnet!

Gronau – Deutschland schwitzt angesichts der derzeitigen Rekord-Temperaturen, auch wir im Leinebergland. Während einige Geschäfte etwa auch in Gronau deshalb früher schließen, wird indes die Öffnungszeit des Gronauer Freibads in der Kuhmasch am Mittwoch, 20. Juli, spontan verlängert. Dann ist der Sprung ins kühle Nass durchgehend von 6 Uhr morgens bis 24 Uhr möglich, wie die Verwaltung der Stadt Gronau am Dienstagnachmittag mitteilt. Hierzu habe man sich spontan entschlossen. Da es laut Wetterbericht auch am Mittwoch, 20. Juli, noch einmal mächtig heißt werden soll, wird das Freibad an diesem Tag aufgrund der besonderen Wetterlage bis Mitternacht geöffnet sein, teilt eine Mitarbeiterin der Verwaltung mit. Man möchte den Besuchern von 6 Uhr morgens durchgehend bis Mitternacht so eine Abkühlung ermöglichen, schließlich ist das Freibad an solchen Tagen als Ort „heiß“ begehrt. – me
Freibad Gronau ist Mittwoch bis 24 Uhr geöffnet!
Benefiz-Rock in Banteln

Benefiz-Rock in Banteln

Banteln – Die Idee, etwas für die Flüchtlingshilfe im Rahmen eines Konzertes zu machen, hatte Helfried Bock. Und der fand mit Karl-Heinz Gieseler und Michael Pütz rasch Mitstreiter, so dass die Planung für ein Benefiz-Konzert prompt an Fahrt aufnahm. Und so werden die drei Musiker, die viele Jahre zusammen in der Band „Aftermath“ gespielt haben und deren Kontakt nie abgerissen ist, jetzt zu Organisatoren der guten Sache: Sie laden zu einem Benefiz-Rockkonzert ein, das am Samstag, 23. Juli ab 18.30 Uhr im Bantelner Bürgertreff steigt.
Benefiz-Rock in Banteln
73-jähriger Radfahrer aus Eime stirbt

73-jähriger Radfahrer aus Eime stirbt

Deilmissen – Zu einem schweren Verkehrsunfall mit tödlichem Ausgang ist es am Donnerstag, 30. Juni, gegen 10.30 Uhr auf der Bundesstraße 240 zwischen Eime und Marienhagen auf Höhe der Abzweigung zur K 420 nach Deilmissen gekommen. Ein 73-jährige Fahrradfahrer befuhr die K 420 aus Deilmissen kommend und wollte offensichtlich an der Einmündung zur B 240 auf den gegenüberliegenden Fahrradweg fahren. Beim Überqueren der Bundesstraße übersah er jedoch den auf der B 240 von Marienhagen kommenden vorfahrtsberechtigten Pkw eines 20-jährigen Elzers, der die Kollision trotz Vollbremsung nicht verhindern konnte. Der 73-jährige Fahrradfahrer aus Eime erlag noch vor Ort seinen schweren Verletzungen. Der 20-jährige Elzer wurde leicht verletzt in ein naheliegendes Krankenhaus gebracht. Die B 240 musste für die Bergung und die Unfallaufnahme rund drei Stunden voll gesperrt werden. Die Polizei aus Alfeld, Elze und Hildesheim sowie die Rettungsdienste waren mit mehreren Einsatzfahrzeugen vor Ort. Der Sachschaden beläuft sich auf 10 000 Euro.
73-jähriger Radfahrer aus Eime stirbt
Vorstand bleibt im Amt

Vorstand bleibt im Amt

Gronau – Nachdem die Mitgliederversammlung im vergangenen Jahr pandemiebedingt ausfallen musste, konnte sich der SoVD-Ortsverband Gronau jetzt wieder zu einer Mitgliederversammlung im Eichsfelder Hof treffen. Als Gäste wurden Helmut Sievers, Vize-Vorsitzender des Kreisverbandes, und Cord Tenne als stellvertretender Bürgermeister der Stadt Gronau begrüßt. In diesem Jahr stand bei der Versammlung die Neuwahl des Vorstandes an. Helmut Sievers wurde als Wahlleiter gewählt. Die bisherigen Amtsinhaber wurden in ihrer Funktion bestätigt. Lediglich die Position des Schriftführers konnte nicht besetzt werden. Annett Kother und Wolfgang Drong werden diese Aufgabe kommissarisch übernehmen.
Vorstand bleibt im Amt
Ehrungen langjähriger Mitglieder

Ehrungen langjähriger Mitglieder

Gronau – Ein Verein kann ohne seine Mitglieder nicht bestehen – sie bilden die Basis, engagieren sich ehrenamtlich und sorgen mit ihren Mitgliedsbeiträgen dafür, dass laufende Kosten gedeckt werden können. Dabei ist der verfolgte Zweck zweitrangig, ob nun Musikverein, Sportverein oder DRK-Ortsverein. 
Ute Klepping, Vorsitzende des DRK-Ortsvereins Gronau, zeigte sich bei der Jahreshauptversammlung besonders erfreut über das teils Jahrzehnte andauernde Engagement der Mitglieder – 304 sind es an der Zahl. Der Wille sei da gewesen, leider ließen die äußeren Umstände im vergangenen Jahr keine großen Aktivitäten zu: „Vorsicht und Rücksicht waren angesagt“, die Arbeit des DRK war 2021 „immens eingeschränkt“, resümierte Klepping. Sie freute sich daher besonders, jetzt bei der Versammlung zahlreiche Mitglieder zu ehren. – kho
Ehrungen langjähriger Mitglieder
Ehrungen langjähriger Mitglieder

Ehrungen langjähriger Mitglieder

Gronau – Ein Verein kann ohne seine Mitglieder nicht bestehen – sie bilden die Basis, engagieren sich ehrenamtlich und sorgen mit ihren Mitgliedsbeiträgen dafür, dass laufende Kosten gedeckt werden können. Dabei ist der verfolgte Zweck zweitrangig, ob nun Musikverein, Sportverein oder DRK-Ortsverein. 
Ute Klepping, Vorsitzende des DRK-Ortsvereins Gronau, zeigte sich bei der Jahreshauptversammlung besonders erfreut über das teils Jahrzehnte andauernde Engagement der Mitglieder – 304 sind es an der Zahl. Der Wille sei da gewesen, leider ließen die äußeren Umstände im vergangenen Jahr keine großen Aktivitäten zu: „Vorsicht und Rücksicht waren angesagt“, die Arbeit des DRK war 2021 „immens eingeschränkt“, resümierte Klepping. Sie freute sich, bei der Versammlung jetzt zahlreiche Mitglieder ehren zu dürfen. – kho
Ehrungen langjähriger Mitglieder
Rückblick auf gleich drei Jahre

Rückblick auf gleich drei Jahre

Eime – Auf eine schwierige,  aber nicht durchweg schlechte Zeit blickte der Heimat- und Kulturverein Eime am Freitagabend bei seiner Mitgliederversammlung im Gasthof Knoche zurück. Bedingt durch die Pandemie-Situation konnte erst jetzt wieder eine Zusammenkunft stattfinden, daher umfasste der Geschäftsbericht den Zeitraum von drei Jahren. Bei den Vorstandswahlen erhielten Vorsitzender Hermann Weißleder und sein Stellvertreter Michael Schwarze erneut das Vertrauen der Mitglieder. Neuer Beisitzer ist Uwe Zuter, Vorgänger Gisbert Tisemann stand nach neun Jahren nicht mehr zur Verfügung. Schleppend, aber mit glücklichem Ausgang verlief die Neubesetzung des Schatzmeisterpostens. – bs
Rückblick auf gleich drei Jahre
Gitti und die „Wildfang-Piraten“

Gitti und die „Wildfang-Piraten“

Gronau – Alle Kinder sind von „Gitti“, der Piratengitarre mit der Augenklappe, ebenso begeistert wie von der Frau, die mit ihr das Lied „Piraten-Ahoi“ singt. Bettina Göschl, Liedermacherin und Kinderbuchautorin, ist das erste Mal von der Nordsee auf Lesereise nach Gronau gekommen, um die Kinder mit ihren Werken zu erfreuen.
„Jeder Auftritt ist für mich ein neues Abenteuer“, erzählt die gebürtige Bambergerin, die sich sichtlich auf ihren Auftritt für die Dritt- und Viertklässler der Grundschule Am Wildfang freut. Schnell springt der Funke von der Bühne ins Publikum, als die Kinder die Bewegungen, die den Piraten-Song begleiten werden, einüben. Es werden zum Beispiel die Segel gehisst, indem die Lernenden mit den Armen die imaginären Segel hochziehen. – tw
Gitti und die „Wildfang-Piraten“
Viel angestoßen, bewegt und angeregt

Viel angestoßen, bewegt und angeregt

Mehle – Vollbesetzt war die Mehler St. Urbanus-Kirche bei der Entpflichtung und Verabschiedung von Pastor Marvin Döbler. Wie berichtet, verlässt der 42-jährige Seelsorger die Kirchengemeinden Mehle-Sehlde-Esbeck und Wülfingen, weil er Militärpfarrer in Cham (Bayern) wird. Feierlich zogen die Kirchenvorstände zusammen mit Superintendent Christian Castel, Pastor Döbler und mehreren Kolleginnen und Kollegen aus der Region in die Kirche ein. Der Posaunenchor Sehlde sowie die beiden Organisten Pawel Haluszczak und Guido Langer begleiteten den Gottesdienst musikalisch. 
Viel angestoßen, bewegt und angeregt
Gewerbesteuer bricht ein

Gewerbesteuer bricht ein

Duingen – Eigentlich lag der Haushaltsplan des Flecken Duingen schon der Kommunalaufsicht des Landkreises vor und befand sich im Genehmigungsverfahren. Doch Einbrüche bei der Gewerbesteuer von knapp 461 000 Euro verschlechterten die vorher bereits angespannte Haushaltssituation drastisch. Doch damit nicht genug: Nach einem Buchungsfehler stellte sich heraus, dass die Vorjahresergebnisse statt eines Überschusses von rund 204 000 Euro nun einen Fehlbetrag von einer Million Euro ausweisen. In Absprache mit der Kommunalaufsicht sollte der Rat nun den Etat mit den entsprechenden Änderungen erneut beschließen, was er auch mehrheitlich tat. Über eine Benutzungsgebühr für Sportstätten will der Rat erst im kommenden Jahr beraten.   – mb
Gewerbesteuer bricht ein
Modedroge „Lachgas“ ist in Gronau angekommen

Modedroge „Lachgas“ ist in Gronau angekommen

Gronau – Lange Zeit war es rund um den Kleinen Kanian ruhig geworden: Durch das verhängte Aufenthaltsverbot ab 20 Uhr sowie das ganztägige Alkoholverbot sah es so aus, als würde die Samtgemeinde Leinebergland das Problem mit einigen der dort verweilenden und feiernden Jugendlichen soweit in den Griff bekommen zu haben. Auch der örtlichen Polizei, die dort Streife fährt, liegen aktuell keine Beschwerden von Bürgern in dieser Hinsicht vor, wie Arne Burkard, Leiter des Einsatzstreifendienstes des Polizeikommissariats Elze, auf LDZ-Nachfrage sagt. Bedingt durch das sommerliche Wetter herrscht auch rund um den Kleinen Kanian  aber wieder mehr Betrieb – und neben dem Konsum von Alkohol soll dort jetzt auch eine andere gefährliche Modedroge im Spiel sein, die zumindest hier noch nicht so bekannt ist. 
  Wie der LDZ durch den Hinweis eines Anwohners jetzt nach eigener Recherche bestätigt wurde, verwenden einige der Jugendlichen an diesem idyllischen Platz seit ein paar Wochen handelsübliche und frei verkäufliche Sahnekapseln, die eigentlich zum Aufschäumen von Sahne in einem Syphon oder Sahnespender benutzt werden, und Luftballons in einer gefährlichen Kombination, wie sie als Modedroge bekannt ist. Gemeint ist der Kick aus der Sahnekapsel – der Konsum aus so genannten Lachgasballons. Hierbei wird der Inhalt der Kapseln – N2O (Distickstoffmonoxid) und bekannt als Lachgas – in einen Ballon gepresst und dieser anschließend inhaliert, bis betäubungsartige Rauschzustände erreicht werden. – me
Modedroge „Lachgas“ ist in Gronau angekommen
Ausnahmesituation gemeistert

Ausnahmesituation gemeistert

Banteln – Erstmals seit Anfang 2020 konnte die Ortsfeuerwehr Banteln jetzt wieder eine Jahreshauptversammlung durchführen, und dazu formulierte Ortsbrandmeister Oliver Serdjukow bei seiner Begrüßung im Dorfgemeinschaftshaus Lindenhof einige Gedanken. 
Erwartungen, Hoffnungen oder auch Befürchtungen, was immer den Versammlungsteilnehmern seinerzeit durch den Kopf gegangen war, Corona führte dazu, dass alles anders kam als gedacht: Zwangspausen, in denen von der Kinderfeuerwehr bis hin zur Altersabteilung kein Dienstbetrieb und erst recht keine kameradschaftlichen Veranstaltungen möglich waren. Es ging nur noch darum, die Einsatzbereitschaft aufrecht zu erhalten, denn auch in dieser schwierigen Zeit musste die Ortswehr zu Ernstfällen ausrücken. Bei der Versammlung standen jetzt Ehrungen und Beförderungen im Fokus. – bs
Ausnahmesituation gemeistert