Baldur braucht Hilfe, um den „Energieräubern“ den Garaus zu machen / Feuer, Wasser, Wind und Sonne werden gebraucht

Grundschüler werden zu Spürnasen

Achim Stork und Energiezauberer Baldur sehen sich genau an, wie die Kinder das Wasserrad mit Wasser aus einer Gießkanne zum Drehen bringen.

BARNTEN Energie ist etwas, das Menschen immer wieder im Alltag begegnet – eigentlich sogar überall. Somit sollen auch Kinder schon früh lernen, was Energie eigentlich ist, woher sie stammt und wie sparend mit ihr umgegangen wird. Dazu erhielten nun auch die Dritt- und Viertklässler der Grundschule Barnten Besuch von Baldur, dem Energiezauberer.

Bereits während der Wochen vor seinem Besuch hatten sich die Kinder zusammen mit ihren Lehrern mit dem Thema Energie auseinandergesetzt und einige Grundlagen gelernt. Vertiefen konnten sie ihr Wissen nun zusammen mit Baldur, der sie drei Tage lang in der Schule begleitete und verschiedene Projekte mit ihnen durchführte.

Doch Baldur kam nicht nur zum Spaß in die Schule. Er erzählte den Kindern von „Energieräubern“, die ihm schwer zusetzen würden. Denn seine Schatzkammer wird immer leerer, der Grund dafür sind Menschen, die Energie gedankenlos verschwenden. Bei der Definierung dieser Energieverschwendung lernen die Kinder zudem, regenerative und degenerative Energie zu unterscheiden.

Außerdem dabei war Achim Stork, Diplomingenieur für Landschafts- und Freiraumplanung, der Baldur beim Unterrichten unterstützte. Ob Feuer, Wasser, Wind oder Sonne: Die Kinder lernten verschiedene Möglichkeiten kennen, mit denen Energie erzeugt werden kann. So wurde unter anderem die Holzwerkstatt kurzerhand für andere Zwecke genutzt, als den Schülern gezeigt wurde, wie sie mit Wasser andere Dinge bewegen können. „Später müssen sie auch überlegen, wie sie aus Bewegung Strom erzeugen können“, erklärte Achim Stork eines der Dinge, die die Kinder sich durch Ausprobieren und Experimentieren selbst erarbeiten sollen.

Doch dazu fanden sie sich zunächst in der Holzwerkstatt vor zwei großen Kisten mit Wasser wieder. Darin hatte Achim Stork bereits zwei unterschiedlich funktionierende Wasserräder aufgebaut, die die Schüler nun durch den gezielten Einsatz von Wasser zum Drehen bringen sollten. Gleich darauf erhöhte er den Schwierigkeitsgrad und baute zwei Karussells vor den Wasserkisten auf. Die sollten die Schüler nun so mit den beiden Wasserrädern verbinden, dass die Drehung der Wasserräder auch die Drehung der Karussells bewirkt.

„Die Kinder sind so begeistert“, zeigte sich Rektorin Claudia Maria Wendt überzeugt von der Umweltaktion, die dank der Arbeitsgemeinschaft Umwelt und Bildung auch an die Barntener Grundschule geholt wurde. So würden die Kinder einiges für die Zukunft lernen, was ihnen unter anderem Möglichkeiten bietet, sich für den Klimaschutz einzusetzen. Auch würden sie dadurch sensibler fürs Energiesparen, womit sie Baldur auch weiterhin helfen können.

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